FlipPen
Der FlipPen des Karlsruher Start-Ups
Bild: Sven Häuser
Der neue Fidget Spinner: Karlsruher Start-Up will "FlipPen" auf den Markt bringen
Karlsruhe
29.07.2017 15:00
Erst der Fidget Spinner, jetzt der FlipPen: Kommt ein neues Trend-Spielzeug vielleicht aus Karlsruhe? Das Start-Up rund um Sven Häuser und Kim Eisenmann will Ende August mit dem Fundraising für den FlipPen beginnen, im Dezember soll er bereits erhältlich sein.
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Der Hype um den "Fidget Spinner" hat in diesem Jahr ganz Deutschland erreicht. Und auch vor der Fächerstadt hat der Trend um die kreiselnden Spielzeuge keinen Halt gemacht. Ein junges Start-Up aus Karlsruhe will nun einen ganz neue Art von Fidget Spinner auf den Markt bringen: Den FlipPen.

Der FlipPen ist eine Kombination aus Kugelschreiber, Textmarker und Fidget Spinner. Vom Aussehen her erinnert er an eine Pfeilspitze, in deren Innerem austauschbare Minen für Kugelschreiber und Textmarker untergebracht sind. Im Schwerpunktbereich in der Mitte des Stiftes ist ein Kugellager eingesetzt, das eine reibungsreduzierte Drehbewegung zulässt. 

Eine Unterstützung für das tägliche Arbeiten und Lernen

"Die Idee ergab sich aus einer Problemsituation. Ich bin damals auf den Fidget Spinner aufmerksam geworden, weil ich beim Lernen immer etwas in der Hand brauche, um mich besser konzentrieren zu können.", berichtet Sven Häuser, einer der beiden Gründer des Start-Ups rund um den FlipPen, im Gespräch mit ka-news.

Der Nachteil an dem normalen Fidget Spinner sei aber, dass man immer aufs neue den Stift aus der Hand legen muss, was für einen effizienten Arbeitsfluss nicht förderlich ist. Damit war die Idee geboren, das Spielzeug und ein Schreibwerkzeug einfach zu kombinieren. Häuser und seine Kollegin Eisenmann sind sich sicher, dass der FlipPen somit eine gute Unterstützung für das tägliche Arbeiten und Lernen ist.

Ende August soll das Fundraising starten 

Die Finanzierung dieses Projekts soll über Kickstarter erfolgen. Kickstarter ist eine Fundraising-Plattform, auf der Projekte vorgestellt werden, für deren Umsetzung Spenden gesammelt werden. Im Falle des FlipPens kann dieser dann über die Kickstarterkampagne vorbestellt werden. Um die Idee zu finanzieren, werden laut Häuser zirka 60.000 Euro benötigt. Ende August soll mit dem Fundraising begonnen werden. 

Hergestellt werden soll der FlipPen in Deutschland und für den Anfang sollen drei Farben zur Verfügung stehen: schwarz, perlmuttweiß und orange. "Wir zielen darauf ab, mit dem FlipPen in den Werbeartikelmarkt zu kommen, sodass Kunden ihn ab einer gewissen Bestellgröße mit einer Aufschrift versehen lassen können", so die Gründer gegenüber ka-news. Als vorläufigen Einzelpreis stellen sie sich sich zirka 15 Euro vor: "Da die Minen zum Austauschen sind, finden wir, dass das ein angemessener Preis ist."

Wenn die Kickstarter-Kampagne erfolgreich ist und genügend Produkte vorbestellt werden, sollen die Kunden den FlipPen bereits im Dezember in den Händen halten können.

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