Oliver Sternagel
Bäder-Chef Oliver Sternagel.
Bild: Karlsruher Bäder
Bäder-Chef Sternagel freut sich über 500.000 Besucher: "Haben eine super Saison, aber waren kurz vor der Kapazitätsgrenze"
Karlsruhe
09.08.2018 15:38
Seit dem 5. Mai kommen Freiluft-Schwimmer auf ihre Kosten in den Karlsruher Freibädern. Und der Super-Sommer tut derweil sein übriges für eine gute und erfolgreiche Saison. Schon jetzt es besser gelaufen als 2017. Sehr zur Freude von Bäder-Chef Oliver Sternagel, wie er im Gespräch mit ka-news erzählt.

Seit Wochen ächzt Karlsruhe unter der Hitze, Temperaturen jenseits der 35 Grad waren keine Seltenheit in den vergangenen Tagen. Und wo zieht es viele Karlsruher dann hin? In eines der vier Freibäder in der Fächerstadt. Und da tummelten sich in dieser Saison zahlreiche Badegäste: "Schon jetzt haben wir mehr Besucher als in der Saison 2017", sagt Oliver Sternagel, Geschäftsführer der Karlsruher Bäder. "Stand Sonntag hatten wir bisher 462.000 Besucher, also stehen wir jetzt knapp vor der halben Million!" 

Kein Einlassstopp in den Karlsruher Freibädern

Die Freibadsaison verlief in seinen Augen sehr gut. "Der Juli war klasse und im August geht es ja gerade so weiter", so Sternagel gegenüber ka-news weiter. Doch in den heißen Tagen kamen die Bäder schon an ihre Kapazitätsgrenze: "Allein am Sonntag hatten wir im 'Rappele' 8.000 Gäste, fast 5.000 im Turmbergbad - aber wir konnten noch alle Freibäder offen halten!"

Rheinstrandbad
Rheinstrandbad Rappenwört. Bild: Peter Eich

Auch einen Einlassstopp, wie vor wenigen Tagen in einem Berliner Freibad, musste man zu keiner Zeit verhängen. "Wir haben große Bäder aber klar merkt man, wenn 10.000 Menschen in Rappenwört sind, dann sieht das Wellenbecken aus wie ein Tokioter Freibad", beschreibt Oliver Sternagel. 

Wer sagt, dass man beim vergnüglichen Schwimmbad-Besuch viel Platz braucht? Vielleicht nicht ganz so gedrängt sieht es an guten Tagen laut Sternagel auf im "Rappele" aus. Bild: Yan Bo

Sicherheit geht immer vor

"Solange aber die Sicherheit nicht gefährdet ist, machen wir den Einlass aber nicht zu!" Gerade im Rheinstrandbad Rappenwört können sich die Besucher auf den großen Liegeflächen gut verteilen. 

Im Wasser lässt es sich bei der Hitze noch gut aushalten. Bild: Freibad Wölfle

Bademeister können vielleicht etwas durchatmen

Ob es in den nächsten Tagen auch so voll wird in den Freibädern der Fächerstadt? Immerhin soll es ein wenig "abkühlen" am Freitag und Samstag und das Thermometer nur noch auf angenehme 26 Grad klettern. "Ich hoffe, dass meine Mitarbeiter dann ein oder zwei Tage durch schnaufen können, denn das ist ein Knochenjob den sie da machen, bei der Hitze am Beckenrand stehen", sagt Oliver Sternagel, Bäder-Chef, im Gespräch mit ka-news.

Denn neben der Aufsicht über die Badegäste machen die Schwimmmeister auch noch andere Arbeiten, wie Vorbereitungen von den Freibadtag. "Da bleibt dann einiges liegen, wenn die Bäder so voll sind. Von daher würde ich ihnen die Abkühlung sehr gönnen!" 

Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert:
5 Kommentare

Hinweis: Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren. Bitte beachten Sie die Kommentarregeln.
Betreff/Titel


Ihr Kommentar

Noch Zeichen