Empfang der "Ausgezeichneten Orte" 2017 Staatskanzlei Baden-Wurttemberg Empfang der „Ausgezeichneten Orte“ 2017 Staatskanz-lei Baden-Wurttemberg Am 29.11.2017 ehrte Ministerpräsident Winfried Kretschmann die „Ausgezeichneten Orte“ 2017 aus Baden-Wurttemberg.
Das Virtual Reality-Holodeck des KIT Spin-offs R3DT ist ein "Ausgezeichner Ort 2017 im Land der Ideen". Die beiden Geschäftsführer des KIT Spin-offs, Andreas Rüdenauer und Achim Schneider (jeweils links bzw. rechts neben Winfried Kretschmann), freuen sich über die Auszeichung für ihr.
Bild: Wolfram Scheible
Wettbewerb im Land: Drei innovative Ideen aus Karlsruhe ausgezeichnet
Karlsruhe
05.12.2017 19:00
Mit dem Projekt "Hybrider Metall-3D-Druck" zählt die Rosswag GmbH zu den elf innovativen Preisträgern aus Baden-Württemberg beim Wettbewerb "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen" 2017.
Wirtschaft interessiert Sie?

Bestellen Sie gratis unseren Business-Newsletter von Redaktionsleiterin Corina Bohner

Anlässlich eines Empfangs im Staatsministerium Baden-Württemberg begrüßte Ministerpräsident Winfried Kretschmann in der vergangenen Woche die Preisträger und sprach ihnen für das beispielhafte Engagement und die vorbildlichen Leistungen seine Glückwünsche aus.

"Ich staune über das Spektrum der Ideen, das die Preisträger in den Wettbewerb eingebracht haben", so Ministerpräsident Kretschmann. "Die Ideen würdigen die große Bedeutung technologischer Innovation, die in einer Zeit der technologischen Revolution für uns sehr wichtig sind. Und sie stehen für soziale Innovationen, die gerade in einer Zeit der Umbrüche wichtig sind und eine essenzielle Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt haben."

Eine Jury wählte den "Hybriden Metall-3D-Druck" aus rund 1.000 eingereichten Bewerbungen als eines von 100 herausragenden Projekten aus. Das Projekt passe zum bundesweiten Jahresmotto "Offen denken – Damit sich Neues entfalten kann". Die Initiative "Deutschland – Land der Ideen" und die Deutsche Bank richten den Innovationswettbewerb seit zwölf Jahren gemeinsam aus.

Recycling-Projekt mit zwei Zielen

Das Recycling-Projekt von Rosswag habe zwei Ziele: Aus Schmiederesten Metallpulver erzeugen und diese Pulver dann für den Metall-3D-Druck verwenden. Rosswag erhielt für diesen Ansatz 2016 den Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis. "Nachhaltige Unternehmensentwicklung im Mittelstand setzt voraus, dass sich Tradition auf Innovation einlässt", beschreibt Sven Donisi, Geschäftsführer bei Rosswag, die Herausforderung für das Familienunternehmen.

Ute Weiland, Geschäftsführerin Deutschland – Land der Ideen, ergänzte: "Offen sein für neue Ideen und Herausforderungen – das haben die diesjährigen Preisträger aus Baden-Württemberg mit ihren Projekten eindrücklich unter Beweis gestellt. Sie alle gestalten mit ihren Ideen unsere Zukunft mit und sind damit Vorbilder für unsere offene Gesellschaft".

Aktualisierung, 7. Dezember 2017, 8.59 Uhr:

Neben der Firma Rosswag haben auch noch zwei weitere Karlsruher Firmen die Auszeichnung der Orte im Land der Ideen erhalten. Dabei handelt es sich um unsere beiden Spinoffs aus dem KIT, die robodev GmbH (robodev.eu) sowie die R3DT GmbH (r3dt.com). Die Jury wählte alle drei Bewerbungen zu den 100 herausragenden Projekten unter dem Jahresmotto "Offen denken – Damit sich Neues entfalten kann".

Mit dem "intelligenten Baukasten robodev" können Unternehmen selbst Automatisierungsanlagen für ihre Produktion herstellen. Zwar liegt Industrie 4.0 im Trend, doch in der Praxis ist bei vielen Unternehmen noch Handarbeit in der Produktion angesagt. Der Grund: Kunden wünschen sich individuelle Lösungen, eine Automatisierung lohnt sich jedoch erst bei großen Stückzahlen. Das Karlsruher Start-up robodev eröffnet die Möglichkeit, auch kleine Serien teilautomatisiert herzustellen. Mit einem intelligenten Baukasten können Facharbeiter innerhalb von wenigen Stunden eine passende Roboteranlage kreieren – ohne Programmierkenntnisse und ohne die Hilfe eines Ingenieurs.

Mit der einfach zu bedienenden "Virtual Reality-Plattform Cross Connected" können alle Unternehmen Ihre Fertigungs- und Arbeitsplatzplanung früher als bislang "wie in echt" anhand virtueller Prototypen absichern. Dafür laden die Anwender mit günstiger VR-Hardware ihre CAD-Daten selbständig in die virtuelle Welt auf das VR-Holodeck des KIT Spin-off Rüdenauer 3D Technology (R3DT). Direkt am Schreibtisch oder im Besprechungszimmer. Danach können Sie die 3D-Modelle in Originalgröße im 360°-Modus interaktiv erlebt werden. Alle Gegenstände können mit bloßen Händen intuitiv bewegt werden. Die Arbeitsergebnisse der Ingenieure wird qualitativ besser, die Entwicklungs- und Planungszeiten deutlich kürzer.

0 Kommentare

Hinweis: Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren. Bitte beachten Sie die Kommentarregeln.
Betreff/Titel


Ihr Kommentar

Noch Zeichen