Karlsruher Schloss von oben
(Symbolbild)
Bild: Peter Eich
Start-up-Ranking: Verliert der Standort Karlsruhe an Bedeutung?
Karlsruhe
18.07.2017 11:49
Hamburg und Berlin liegen bei Gründern weit vorne, Karlsruhe ist vergleichsweise uninteressant. Zu diesem Ergebnis kommt ein Start-up-Ranking, bei dem 450 Gründer deutschlandweit befragt wurden. Die Fächerstadt landet in dieser Befragung am unteren Ende.
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Durchgeführt wurde die Befragung von der PricewaterhouseCoopers GmbH (PwC), einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Die Fächerstadt schneidet im Ranking von neun deutschen Städten nicht sonderlich gut ab. Während Hamburg und Berlin immer interessanter für Start-up-Gründer werden, werden "Dresden und Karlsruhe mehrheitlich als Standorte angesehen, die an Bedeutung verlieren werden", so das Fazit der Wirtschaftsprüfer. 

Von den Befragten gaben gerade einmal 37 Prozent an, an einen Bedeutungszuwachs der Fächerstadt zu glauben. 48 Prozent der PwC-Befragung allerdings sind der Meinung, dass der Standort Karlsruhe eher an Bedeutung verlieren wird. 

Andere Studien sehen Karlsruhe weit vorne 

Es gibt aber auch Studien, die der Fächerstadt ein besseres Zeugnis ausstellen. Im Jahr 2014 kam eine Studie der EU-Kommission zu dem Ergebnis, dass die Fächerstadt zu den führenden IT-Städten gehört. Hier folgte Karlsruhe unmittelbar auf die Millionenmetropolen Paris, London und München.

Darüber hinaus gab der Deutsche Start-up Monitor (DMS) im vergangenen Jahr bekannt, dass Karlsruhe zu den großen Gründerregionen in Deutschland gehöre. Nach Berlin (17 Prozent) und der Metropolregion Rhein-Ruhr (14,1 Prozent) folgt in diesem Ranking auf Platz drei die baden-württembergische Region Stuttgart/ Karlsruhe mit 8, 9 Prozent noch vor München (7,0 Prozent) und Hannover/ Oldenburg (6,9 Prozent).

Die Ergebnisse der Befragung "Start-up-Unternehmen in Deutschland 2017" der PwC finden Sie hier (Link führt auf externe Seite). 

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