Eine FFP2-Maske liegt auf einem Leuchttisch.
Eine FFP2-Maske liegt auf einem Leuchttisch.
Bild: Frank Rumpenhorst/dpa/Illustration
Gesundheitsamt in Rastatt überlastet: Positiv getestete Personen sollen sich in 14-tägige Quarantäne begeben
Rastatt
26.10.2021 17:23
Die steigende Zahl von Corona-Infektionen bringt das Gesundheitsamt Rastatt bei der Kontaktnachverfolgung in Schwierigkeiten. Bis auf weiteres könnten nicht alle positiv Getesteten telefonisch kontaktiert werden, teilte die Behörde am Dienstag mit. Wegen der vielen Infektionsfälle komme es zu Bearbeitungsrückständen. All diejenigen, die per Schnelltest oder mittels eines PCR-Abstriches positiv auf das Virus getestet worden seien, sollten sich in die vorgeschriebene 14-tägige Quarantäne begeben.

"Uns liegen vereinzelt entsprechende Rückmeldungen von Gesundheitsämtern vor", sagte ein Sprecher des Sozialministeriums. "Es ist auch dort zu spüren, dass das Infektionsgeschehen wieder zunimmt." Angesichts der Impfungen werde aber nicht mehr jeder einzelne Kontakt nachverfolgt.

Vor rund einem Jahr hatten die Gesundheitsämter im Land wegen rasant steigender Infektionszahlen große Probleme gehabt, Infektionsketten zu verfolgen. Landesweit waren dafür zusätzliche Mitarbeiter befristet eingestellt worden; sogar die Bundeswehr hatte geholfen.

 

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