Patschnass
(Symbolbild)
Bild: Roland Weihrauch
Überflutete Keller und Straßen: Unwetter sorgt für Chaos in Baden-Baden und Rastatt
Rastatt/ Baden-Baden
12.06.2018 11:21
Der unwetterartige Starkregen überraschte im Verlauf des frühen Montagabends hielten nicht nur viele Anwohner und Verkehrsteilnehmer aus dem Raum Rastatt und Baden-Baden in Atem, sondern sorgten auch für volle Einsatzbücher bei vielen Feuerwehrabteilungen sowie der Polizei, die vor Ort im Einsatz waren.

In Rastatt setzte kurz nach 21 Uhr eine übergelaufene Regentonne auf einem Balkon mehrere Wohnungen eines Mehrfamilienhauses unter Wasser. Die Regenmenge verteilte sich auf der Veranda und stieg so weit auf, dass sie in die Öffnung einer Abluftanlage floss. Das Wasser wurde durch das Abluftsystem verteilt und sorgte anschließend für fünf nasse Wohnungen.

Ein überfluteter Keller in einem Anwesen in Baden-Baden sorgte etwa zur gleichen Zeit für einen Schmorbrand an dort installierten Elektrogeräten. Die alarmierte Feuerwehr hatte das Feuer schnell im Griff. Zur Sicherheit wurde aber anschließend der Strom ausgeschaltet. Diverse weitere voll gelaufene Keller und Wohnungen mussten von den Rettungskräften ausgepumpt werden.

Über 100 Einsätze innerhalb weniger Stunden

In Rastatt kam es vor allem in der Rauentaler Straße, im Berliner Ring, in der Jahnallee und im Bereich der Finkenstraße zu massiven Verkehrsbehinderungen. Mehrere Fahrbahnabschnitte mussten gesperrt werden. In einer Unterführung der Rauentaler Straße blieben mehrere vollgelaufene Fahrzeuge im tiefen Wasser liegen und mussten durch Abschleppdienste geborgen werden. Die Autofahrer konnten sich selbstständig aus ihren Autos befreien, Verletzte seien deshalb nicht zu beklagen, schreibt die Polizei. Seit Tagen beherrschen starke Unwetter große Teile des Landes.

Die Leitstellen von Feuerwehr und Polizei zählten sowohl im Raum Rastatt wie im Stadtkreis Baden-Baden insgesamt mehrere hundert Einsätze. Die Rettungsmaßnahmen wurden laut Polizei durch Helfer der Bauhöfe, des Technischen Hilfswerks sowie des Rettungsdienstes unterstützt.

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