Polizeiauto
Bild: Thomas Riedel
Tausende Euro Schaden: Ermittlung zu Steinwerfer auf A8 dauern an
Enzkreis
14.05.2018 15:49
In der vergangenen Woche haben Unbekannte an Nachmittag Steine von einer Brücke auf fahrende Autos geworfen. Auch in der Woche danach laufen die Ermittlungen nach den Tätern weiter.

An Christi Himmelfahrt, 10. Mai, haben Unbekannte gegen 16.15 Uhr von einer Autobahnbrücke Steine auf fahrende Autos auf der Autobahn 8 geworfen. Dabei wurde an einem Wohnmobil die Scheibe auf der Beifahrerseite durchschlagen, an einem weiteren Auto wurde der Kühler derart beschädigt, dass eine Weiterfahrt nicht mehr möglich war und an einem dritten Auto entstand ein Reifenschaden durch das Überfahren eines auf der Fahrbahn liegenden Steins. Nur glücklichen Umständen ist es zu verdanken, dass niemand verletzt wurde. Insgesamt entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro.

Die Ermittlungen wurden wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts vom Kriminalkommissariat Pforzheim übernommen. Beamte der Kriminaltechnik sicherten Spuren darunter auch DNA, die nun ausgewertet werden müssen. Bislang gingen nur wenige Hinweise ein, ein entscheidender war bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht dabei.

Steinewerfer auf A8
Steinewerfer beschädigten an Christi Himmelfahrt auch ein Wohnmobil. Bild: Polizei Karlsruhe

Polizei sucht zwei Jugendliche

Ein Zeuge hatte am Himmelfahrtstag in Tatortnähe zwei Jungen beobachtet, die nun von der Polizei gesucht werden. Einer der Jungen war zwischen 13 und 16 Jahre alt und zirka 1,65 Meter groß, schlank und hatte einen dunklen Teint. Er war bekleidet mit einer blauen Stoffjacke ohne Kapuze, aber mit Reißverschluss und aufgesticktem Emblem auf der Brust. Er trug eine dunkle, lange Kunstfaser-Sporthose und Turnschuhe.

Der zweite Junge war zwischen 15 und 16 Jahre alt, etwa 1,70 Meter groß und hatte einen leichten Oberlippenbartansatz. Er trug ein dunkelbraunes Kapuzensweatshirt mit über den Kopf gezogener Kapuze. Beide Jungen sprachen deutsch mit örtlichem Dialekt.

Die Jungen und weitere Zeugen, die an dem Tag entsprechende Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst, Telefon 0721/939-5555, zu melden.

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