Symbolbild
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Bild: Patrick Seeger/Archiv
Links gegen Rechts sorgt für Stress in Pforzheim
Pforzheim
08.02.2015 10:02
Ein aus dem rechten Spektrum für den Samstagmittag in Pforzheim angemeldeter Infostand zum Thema "Asylflut stoppen" führte zunächst zur Anmeldung einer Gegenversammlung der örtlichen linken Szene. Diese Gegenversammlung im Bereich des Leopoldplatzes wuchs auf schließlich etwa 50 Personen an und wurde gegen 12.30 Uhr beendet.

In der Folge schlossen sich nach Angaben der Polizei die Personen des linken Spektrums mit rund 30 Vertretern aus dem bürgerlichen Lager zu einer spontanen Versammlung mit dem Tenor "Flagge zeigen gegen Rechts" zusammen. 65 Personen dieser Gruppierung trafen schließlich im Bereich des Marktplatzes auf die eintreffenden Personen des rechten Lagers, es entwickelten sich zunächst wechselseitige verbale Aggressionen.

Nachdem Personen des linken Spektrums versuchten, auf die gegnerische Gruppe einzuwirken, wurde die spontane Versammlung aufgelöst. Im Zuge des Einschreitens wurden die Polizeikräfte körperlich angegangen, aus einer der Gruppierungen wurde Pfefferspray eingesetzt. Insgesamt wurden fünf Personen, darunter drei Polizeibeamte, verletzt.

Eine vorübergehende Entspannung trat ein, nachdem Personen aus beiden Lagern festgehalten und zu einem Polizeirevier verbracht wurden. Dort folgte dann allerdings durch Personen aus dem linken Spektrum eine Belagerung, der mit Platzverweisen und Abdrängmaßnahmen entgegnet wurde. Völlig beruhigte sich die Lage, nachdem alle Personen aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen worden waren.