So könnte der Betriebshof der kommunalen Verkehrsbetriebe bereits in ein paar Jahren aussehen. Durch das Projekt wird die Durlacher Allee städtebaulich aufgewertet.
So könnte der Betriebshof der kommunalen Verkehrsbetriebe bereits in ein paar Jahren aussehen. Durch das Projekt wird die Durlacher Allee städtebaulich aufgewertet.
Bild: Sacker Architekten
Rohbau ist fertig: An der Tullastraße entsteht die neue AVG-Zentrale
Karlsruhe
07.02.2020 18:04
Ein neues Gebäude soll künftig das Stadtbild im Osten Karlsruhes prägen: An der Tullastraße entsteht die neue Zentrale der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG). 2021 soll es so weit sein und die Mitarbeiter im Neubau ihre Arbeit aufnehmen. Am Freitag wurde die Fertigstellung des Rohbaus gefeiert.

Früher wurden hier defekte Bahnen und Busse gewartet - heute entsteht ein achtgeschossiges Gebäudeensemble. In der Karlsruher Oststadt, an der Haltestelle Tullastraße, baut die Albtal-Verkehrsgesellschaft ein neues Quartier für ihre Angestellten. Die Fassade aus Sandstein, die Fensterrahmen aus Metall: Der Neubau soll den östlichen Eingang der Stadt prägen.

So könnte der Betriebshof der kommunalen Verkehrsbetriebe bereits in ein paar Jahren aussehen. Durch das Projekt wird die Durlacher Allee städtebaulich aufgewertet. Bild: Sacker Architekten

Noch sind auf dem Areal die Bagger und Arbeiter am Werk und anstelle von Glas und Sandstein ist derzeit der Beton zu sehen. Gestartet sind die Arbeiten im November 2018, jetzt mit der Fertigstellung des Rohbaus der erste Meilenstein geschafft.

Bild: AVG/PaulGaertner

Zeit für das Richtfest: "Vor etwas über einem Jahr war hier noch nicht viel zu sehen, seitdem haben wir 22.000 Kubikmeter Beton und 3.500 Tonnen Stahl verbaut", sagt Alexander Pischon, Geschäftsführer der AVG am Freitag im Zuge der Feierlichkeiten.

Fast 10.000 Quadratmeter misst das Baufeld insgesamt, die Bruttogeschossfläche wird rund 31.000 Quadratmeter betragen. Wenn das Gebäude im Jahr 2021 fertiggestellt ist, werden nicht nur die Verwaltungsmitarbeiter der AVG, sondern auch die der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK), des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV) und der Karlsruher Schienen-Infrastrukturgesellschaft (Kasig) dort einziehen.

Bäcker, Restaurant und Kundencenter im Erdgeschoss

In der neuen Zentrale dreht sich also alles rund um den Karlsruher ÖPNV. Ob Busse, Bahnen oder der neue Stadtbahntunnel unter der Stadt - all diese Themen werden in den neuen Büroräumen die Arbeitsschwerpunkt sein. Mit dem Vereinen der Mitarbeiter an einem Standort sollen die Weichen für die Zukunft gestellt werden.

"250 Kollegen, die aktuell in Ettlingen und Karlsruhe verteilt sind, werden hier zusammengeführt", sagt Ascan Egerer, technischer Geschäftsführung, während des Richtfestes. Das neue Gebäude soll auch eine Antwort auf den derzeitigen Platzmangel sein. Im Moment seien die Büros der Mitarbeiter unter anderem in Containern untergebracht. 

Doch nicht nur für die Mitarbeiter der Verkehrsunternehmen, auch für die Pendler soll das Gebäudeensemble eine Anlaufstelle sein. "Hier an der vorderen Ecke wird ein Kundencenter entstehen", so Alexander Pischon.

Doch: Der größte Teil des Neubaus wird vermietet, unter anderem an IT-Firmen, Steuerberater und die BBBank.  Darüber hinaus werden in den Erdgeschossflächen ein Restaurant und ein Bäcker einziehen und das Gebäude so noch mehr zu einem Teil der Stadt werden lassen.


Richtfest der AVG-Zentrale


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