Altersresidenz für Elefanten im Karlsruher Zoo
(Symbolbild)
Bild: Lukas Hiegle
Babys, Besucher, Bauarbeiten: Das waren 2018 die Highlights im Karlsruher Zoo!
Karlsruhe
26.12.2018 12:45
Neue Gehege, viel Nachwuchs und traurige Verluste: Das Jahr 2018 hielt auch für den Karlsruher Zoo wieder einige Höhen und Tiefen bereit. Die spannendsten Geschichten haben wir in unserem ka-news-Jahresrückblick für Sie zusammengetragen!

Mehr Platz für Elefanten und Luchse

Besonders baulich hat sich im vergangenen Jahr viel im Karlsruher Zoo getan. Bereits im Januar wurde mit dem Bau der neuen Elefanten-Anlage begonnen. Sie soll den Dickhäutern mehr Platz bieten. Für den Neubau mussten Teile des Südamerikhauses abgerissen und die Außenanlage vergrößert werden. Die soll nach dem Umbau dreimal so groß werden wie bisher. Im Juni kündigte der Zoo allerdings an, die geplante Eröffnung im Herbst eventuell nicht einhalten zu können. Wann das neue Zuhause der Dickhäuter-WG fertig werden soll, wollte der Zoo nicht verraten.

Auch am Lauterberg wurde 2018 gebaggert und gebaut. Die Luchse sollten ebenfalls ein größeres Gehege bekommen. Neben der Elefantenanlage ist das Luchs-Gehege das zweite Großprojekt, das in diesem Jahr vollendet werden sollte. 

Baby-Boom im Karlsruher Zoo

Obwohl es bereits im Februar Nachwuchs bei den Watussi-Rindern gab, erlebte der Zoologische Stadtgarten erst in den Sommermonaten einen regelrechten Baby-Boom. So konnte Mitte Juni erst der Nachwuchs bei den Kropfgazellen begrüßt werden, kurz darauf folgten Zuchterfolge bei den im Dickhäuterhaus lebenden Zwergflamingos. 

Mini-Flamingo
Der Mini-Flamingo erkundet bereits seine Umgebung. Bild: Zoo Karlsruhe

Und am Ende des selben Monats hieß es auch: Baby-Alarm bei den Ohrenrobben! Seelöwendame Olivia wurde zum sechsten Mal Mutter und brachte mit Baby "Gino" ein gesundes Männchen zur Welt.

Bild: Zoo Karlsruhe

 Im Juli tat es Zebradame Ugemba den Robben, Gazellen und Flamingos gleich und brachte ein kleines Zebra-Fohlen zur Welt. 

 

 

Kurz vor Weihnachten, am 19. Dezember, kam bei den Rotscheitelmangaben ebenfalls Nachwuchs auf die Welt: Affendame Kano hat ihr fünftes Kind bekommen. Wahrscheinlich ist das Jungtier ein Weibchen. 

Höhere Preise, höherer Spaßfaktor

Das neue Jahr brachte aber nicht nur Neuerungen für den Zoo selbst, sondern auch für dessen Besucher mit sich. So mussten Zoofreunde ab 1. März tiefer in die Tasche greifen: Ein Tagesticket kostete nun mit 11 Euro einen Euro mehr als zuvor. Auch die Gruppen-, Monats- und Jahreskarten wurden teurer. Eine Entscheidung, die bei den Karlsruher Gemeinderäten für Zustimmung sorgte.

Und noch etwas Neues - und deutschlandweit einzigartiges - gab es für Besucher zu entdecken: Bei der "Earlybird" Segway-Tour kann man den Zoologischen Stadtgarten seit diesem Jahr auf dem Segway erkunden - und das auch noch vor den offiziellen Öffnungszeiten. So sollen die Teilnehmer die frühmorgendliche Stimmung im  Zoo erleben können.

Einige kommen, andere gehen

Trotz vieler Neuankömmlinge: Der Lauf des Lebens hat auch in diesem Jahr leider nicht vor dem Karlsruher Zoo Halt gemacht. So gab es im August die traurige Gewissheit: Seelöwin Iris ist mit 31 Jahren gestorben - ein stattliches Alter, werden Seelöwen in der Natur doch maximal 25 Jahre alt.

Seelöwin Iris
Seelöwin Iris wurde 31 Jahre alt. Bild: Zoo Karlsruhe

Im darauffolgenden Monat dann gleich der nächste Schicksalsschlag: Elefantenkuh Lina starb völlig überraschend im Wasserbecken der Dickhäuteranlage. Anzeichen, dass es der 2017 als Notfalltier in den Karlsruher Zoo gekommenen Lina nicht gut gegangen wäre, habe es laut Zootierärztin Julia Heckmann keine gegeben.

Elefantenkuh Lina
Bild: Zoo Karlsruhe

Zwar keinen Todesfall, aber dennoch einen trauriger Abschied musste der Zoo bereits im Februar verkraften: Seelöwenbulle Emmett verabschiedete sich aus Karlsruhe und fand im Banham Zoo in England seine neue Heimat.

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