Weiter unter Spannung: Auch wenn keine Bahnen mehr oberirdisch durch die Kaiserstraße fahren, fließt durch die Oberleitungen dort immer noch Strom, um aktuell die Stabilität für den innerstädtischen Bahnverkehr zu gewährleisten. Die VBK warnen deshalb vor leichtsinnigem Verhalten in der Nähe der Oberleitungen.
Weiter unter Spannung: Auch wenn keine Bahnen mehr oberirdisch durch die Kaiserstraße fahren, fließt durch die Oberleitungen dort immer noch Strom, um aktuell die Stabilität für den innerstädtischen Bahnverkehr zu gewährleisten. Die VBK warnen deshalb vor leichtsinnigem Verhalten in der Nähe der Oberleitungen.
Bild: Nicolas Lutterbach/KVV
VBK warnt vor leichtsinnigem Verhalten in Nähe der Oberleitungen auf der Kaiserstraße: "Es fließt noch Strom"
Karlsruhe
14.01.2022 11:25
Vor einem Monat wurde der Stadtbahntunnel in Karlsruhe eröffnet. Seitdem fahren elf Tram-und Stadtbahnlinien unterirdisch durch die Karlsruher Innenstadt. Um aktuell die Stabilität der Stromversorgung für den innerstädtischen Bahnverkehr in Karlsruhe zu gewährleisten, fließt derzeit jedoch noch Strom durch die Oberleitungen in der Kaiserstraße – lediglich aufgrund einer Veranstaltung Mitte Dezember 2021 hatten die VBK den Stromfluss temporär abgeschaltet. Die VBK warnen deshalb vor leichtsinnigem Verhalten in der Nähe der Oberleitungen.

"Für die Oberleitungen in der Kaiserstraße gilt der gleiche Gefahrenhinweis wie für alle Oberleitungen an Bahnstrecken: Personen, die der Fahrstromleitung zu nahe kommen, begeben sich in Lebensgefahr. An den innerstädtischen Trambahnstrecken beträgt die Spannung 750 Volt an der Fahrleitung – das ist mehr als die dreifache Spannung wie bei einer Haushaltssteckdose. Bei Stadt- und Eisenbahnstrecken in der Region beträgt die elektrische Spannung sogar 15.000 Volt. Damit ein potenziell tödlicher Stromschlag ausgelöst wird, muss die Oberleitung nicht einmal zwangsweise berührt werden", heißt es in einer Pressemitteilung der Verkehrsbetriebe. Im Laufe dieses Jahres werde mit dem Rückbau der Bahninfrastruktur begonnen. Auf der Agenda stünde dabei auch die Demontage der Oberleitungen und Fahrleitungsmasten.

 

 

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