Ein kleiner Löwe sitzt in seiner Transportbox.
Ein kleiner Löwe sitzt in seiner Transportbox.
Bild: Julian Buchner/Einsatz-Report24/dpa/Archivbild
Unfall mit Löwenbaby auf A5: Tiertransport war legal
Karlsruhe
15.09.2020 13:25
Der Transport eines Löwenbabys, das vor einer Woche bei einem Unfall gefunden wurde, ist nach Einschätzung des Karlsruher Landratsamts legal gewesen. Die Besitzerin aus der Slowakei verfüge über eine Genehmigung zur Züchtung von Raubtieren, teilte die Behörde der dpa auf Anfrage mit. Allerdings sei das Tier zum Zeitpunkt des Transports zu jung gewesen.

Außerdem fehlen den Angaben nach wichtige Dokumente. Die Züchterin müsse daher mit einem Bußgeld rechnen. Die Höhe sei bislang unklar. Das Verfahren sei demnach noch nicht abgeschlossen, verkündet die dpa in Ihrem Bericht.

Das weiße Löwenjunge sollte aus der Slowakei in einen spanischen Zoo gebracht werden. Die Züchterin sei weiterhin Eigentümerin des Tiers.

Tiertransport mit Löwenbaby und Nashornvogel

Polizisten hatten das Löwenjunge nach einem Auffahrunfall in der vergangenen Woche auf der Autobahn 5 bei Kronau in einem der beteiligten Fahrzeuge gefunden.

Bei dem Unfall entkam zudem ein Nashornvogel. Das Tier wurde zwei Tage später entdeckt und eingefangen. Das Löwenbaby und der Nashornvogel wurden in einem Reptilienzoo im rheinland-pfälzischen Landau untergebracht. Dort wurde dem Raubtier der Name "Lea" gegeben.

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