Große Trockenheit: Auf das Grillen mit Holzkohle sollte man derzeit verzichten.
Große Trockenheit: Auf das Grillen mit Holzkohle sollte man derzeit verzichten.
Bild: Peter Steffen
Hohe Waldbrandgefahr: Hier darf ab sofort nicht mehr gegrillt werden
Karlsruhe
30.07.2020 21:20
Wegen der anhaltenden Trockenheit und hohen Temperaturen besteht im Moment hohe Waldbrandgefahr. Das städtische Forstamt als untere Forstbehörde verbietet daher ab sofort das Grillen im Karlsruher Stadtwald sowie den Wäldern umliegender Gemeinden.

Insbesondere die Waldgebiete der Hardt und der Lußhardt seien aufgrund ihrer hohen Anteile an Kiefern und deren leicht entzündliche Nadelstreu in besonderem Maße durch Brände gefährdet, erklären das Landratsamt Karlsruhe und die Stadt in einer Pressemeldung. Die Nutzung der Feuerstellen an den eingerichteten Feuer- und Grillstellen sowie von mitgebrachten Grills in den Wäldern im Bereich folgender Städte und Gemeinden ist ab sofort untersagt: 

  • Karlsruhe
  • Malsch
  • Ettlingen
  • Rheinstetten
  • Stutensee
  • Eggenstein-Leopoldshafen
  • Linkenheim-Hochstetten
  • Graben-Neudorf
  • Bruchsal
  • Forst
  • Hambrücken
  • Philippsburg
  • Waghäusel
  • Ubstadt-Weiher
  • Bad Schönborn
  • Kronau

Sobald sich die Situation entspannt, werden die Grillplätze wieder geöffnet. "Das Forstamt bittet zudem eindringlich darum, das grundsätzlich vom 1. März bis 31. Oktober geltende Rauchverbot im gesamten Wald unbedingt zu beachten", so die Stadt Karlsruhe. "Auch wildes Grillen oder Feuer machen ist im Wald generell verboten."

Diese Regelung gelte auch im Parkwald Fasanengarten zwischen KIT Campus Süd und Wildparkstadion, wo häufig wild gegrillt wird. Die Stadt will das Rauch- und Grillverbot nun verstärkt überwachen. "Verstöße können als Ordnungswidrigkeit oder möglicherweise sogar als Straftat geahndet werden."

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