Carolin und Larissa Behrend werden während der offerta nachhaltigen Schmuck ihres Start-Ups "Walkabout" sowohl online als auch vor Ort präsentieren.
Carolin und Larissa Behrend werden während der offerta, nachhaltigen Schmuck ihres Start-Ups "Walkabout" sowohl online als auch vor Ort präsentieren.
Bild: Carsten Kitter
Altes trifft Neues: Messe Karlsruhe präsentiert "voller Vorfreude" Konzept für die offerta 2021
Karlsruhe
19.10.2021 14:55
Wie aktuell so vieles kommt ab Ende Oktober auch die offerta in der Messe Karlsruhe zurück. Zwischen dem 30. Oktober und dem 7. November präsentieren rund 450 Aussteller ihre Produkte. Nach der kurzfristigen Absage im vergangenen Jahr ist die Vorfreude bei den Organisatoren groß, wie sie am Dienstag während einer Pressekonferenz erklärten.

Im vergangenen Jahr wurde die offerta in der Messe Karlsruhe kurz vor Messebeginn doch abgesagt. Die damals steigenden Corona-Zahlen machten den Ausstellern und Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung. Dementsprechend hoch ist die Vorfreude in diesem Jahr, denn die offerta feiert ihr Comeback. 

"Riesige Vorfreude"

"Wir verspüren überall eine riesige Vorfreude und diese ist gepaart mit einer gewissen Erleichterung bei allen Teilnehmenden. Aussteller und Besucher freuen sich bereits jetzt auf die offerta 2021", sagt Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe, auf der offerta-Pressekonferenz am Dienstag. Nach den Platformers Days und der Nufam wird die offerta die dritte große Messe, die im aktuellen Kalenderjahr stattfindet.

Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe, während der Pressekonferenz am Dienstag.
Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe, während der Pressekonferenz am Dienstag. Bild: Carsten Kitter

Mit den Platformers Days und der Nufam sei laut Wirtz bereits ein erfolgreicher Restart ins Messeleben erfolgt, der auch für das vorgesehene Hygienekonzept der offerta diente. So setze die Messe vor allem auf mehr Abstand zwischen den einzelnen Ausstellern. Zusätzlich werden auch die Gänge deutlich verbreitert.

"Dadurch steht uns zwar weniger Gesamtfläche zur Verfügung, doch die Maßnahmen sorgen für ein besseres Durchleiten der Besucher", erklärt die Messe-Chefin. Dennoch werde die offerta eine Ausstellungsfläche von rund 70.000 Quadratmeter haben.

Hygiene: 3G, Maskenpflicht und mehr

Außerdem gelte für ein Besuch auf der offerta die 3G-Regel und eine generelle Maskenpflicht im Innenraum. Allerdings können Besucher die Maske im Außenbereich und auf festen Plätzen im Gastronomie-Bereich die Maske abnehmen. "Für einen Besuch reicht ein Antigen-Schnelltest der nicht älter als 24 Stunden ist", so Wirtz. Für Personen die sich vor ihrem Besuch testen lassen müssen, stehe vor der Messe Karlsruhe eine Schnellteststation zur Verfügung.

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Als zusätzliche Hygienemaßnahmen sollen Safe-Expo-Guides auf die Einhaltung der Abstands- und Maskenregeln achten. Auch am Belüftungskonzept mit ausreichend Frischluftzufuhr wurde gearbeitet. "Wir sind mit optimistisch ein gutes, sicheres und vergnügliches Umfeld zu schaffen", sagt Wirtz.

Eine Umstellung auf das 2G-Optionsmodell, welches das Wegfallen der Maske bedeuten würde, wird es auf der offerta nicht geben, wie Wirtz auf Nachfrage erklärt. "2G funktioniert bei Kulturveranstaltungen sehr gut. Jedoch haben wir im Messe-Kontext verschiedene Konstellationen auf einmal und eine 2G-Regel würde hier zu Komplikationen führen", erklärt die Messe-Geschäftsführerin. 

Programm: Bauen, Freizeit, Lifestyle

Zusätzlich hätte eine 2G-Regel bei den Ausstellern für "Stirne runzeln gesorgt. Denn diese müssten ihr Personal für neun Tage einplanen und die Arbeitgeber dürften gar nicht wissen ob ihr Personal 2G ist." Außerdem bemerkt Wirtz, dass falls Baden-Württemberg bis offerta-Beginn  in die Warnstufe rutschen würde, auch eine Maskenpflicht bei 2G-Regeln gelten würde. "Wir haben gute Erfahrungen mit der 3G-Regel gemacht und für uns ist diese Regelung die beste Variante."

Melanie Seger ist Projektleiterin für die offerta.
Melanie Seger ist Projektleiterin für die offerta. Bild: Carsten Kitter

Neben dem Hygienekonzept stellt die Messe auch ihr Programm für die diesjährige offerta auf der Pressekonferenz vor. In insgesamt vier Hallen werden rund 450 Aussteller für neun Tage ihre Produkte präsentieren. Rund um die Themen Freizeit, Bauen, und Lifestyle können sich Besucher auf zahlreiche Aussteller und Produkte freuen. 

Atrium wird zum Biergarten

"In der Markthalle in der dm-Arena wird es dann eine 140 Meter lange Genussmeile geben, die zum Schlemmen und Verweilen einladen wird. Auch der Biergarten im Atrium wird zahlreiche Essens- und Getränkemöglichkeiten bieten", erklärt Melanie Seger, Projektleiterin für die offerta. Vieles also wie man es aus den vorangegangenen Jahren kennt. 

Doch auch Neuheiten wird es auf der Messe geben. In der Halle eins wird es einen Pop-up-Store geben, welcher das Online-Angebot auf offerta.de präsentiert. "So werden wir die ganzjährige Online-Plattform in die offerta integrieren", erklärt Britta Wirtz. Zwei Austellerinnen die ihre Produkte sowohl online als auch im Pop-up-Store präsentieren sind die Schwestern Carolin und Larissa Behrend. 

Die Pressekonferenz für die offerta mit Britta Wirtz, Melanie Seger, Carolin und Larissa Behrend (von links nach rechts).
Die Pressekonferenz für die offerta mit Britta Wirtz, Melanie Seger, Carolin und Larissa Behrend (von links nach rechts). Bild: Carsten Kitter

Die Geschwister sind Gründerinnen von Walkabout und nehmen ebenfalls an der Pressekonferenz teil. Ihr Produkt: nachhaltiger Schmuck, inspiriert durch die Form Australiens. "Die Idee dazu kam uns während unseres Aufenthaltes in Australien und wir freuen uns sehr als Austellerinnen bei der offerta dabei zu sein.

16 Künstler sorgen für Livemusik

Neben dem großzügigen Produkt- und Gastronomieangebot werden insgesamt 16 regionale Künstler während der offerta auftreten. "Livemusik war schon immer ein wichtiges Thema bei der offerta. In diesem Jahr ist es für uns eine Herzensangelegenheit geworden, regionalen Künstlern die Möglichkeit zu geben sich zu präsentieren.

Auch wenn es dieses Jahr keine Hauptbühne geben wird", so Projektleiterin Melanie Seger. Stattdessen setzten die Veranstalter auf "kleine Music-Areas" in denen Livemusik gespielt wird. 

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