Fahrräder für Flüchtlinge
Das Amt für Abfallwirtschaft (AfA) sammelt Fahrräder für den guten Zweck.
Bild: Stadt Karlsruhe
Wertschätzen statt wegwerfen: Das AfA sammelt Fahrräder für Flüchtlinge
Karlsruhe
08.11.2019 19:00
Ab Samstag, 16. November, sammelt das Amt für Abfallwirtschaft (AfA) funktionstüchtige Fahrräder oder Drahtesel mit geringen Mängeln. Bürger, die Räder entbehren können, haben dazu bis zum 21. Dezember die Möglichkeit. Mit der Aktion wird die Flüchtlingshilfe Karlsruhe unterstützt. Das gibt die Stadt in einer Pressemitteilung bekannt.

Viele Fahrräder stehen ungenutzt in Garagen oder Höfen herum und werden nicht mehr gebraucht. Damit diese Drahtesel wieder Verwendung finden, können diese an den Wertstoffstationen Nordbeckenstraße 1 und Maybachstraße 10 b abgegeben werden. Die gespendeten Fahrräder übergibt das AfA an das Projekt "Bikes without Borders". Ehrenamtliche Helfer reparieren zweimal die Woche - auch gemeinsam mit den Flüchtlingen - die Räder und verleihen diese anschließend an die Flüchtlinge. 

Auch Ersatzteile und Werkzeug können gespendet werden

Doch nicht nur Fahrräder, sondern auch Ersatzteile und Werkzeug nehmen die Helfer von Dienstag bis Freitag, 9 bis 17 Uhr, und samstags, 8.30 bis 17 Uhr, entgegen. Bei gutem Wetter können die Utensilien laut Stadt auch dienstags zwischen 18 und 20 Uhr direkt am Menschenrechtszentrum im Alten Schlachthof abgegeben werden.

Mit der Teilnahme an der Europäischen Abfallvermeidungswoche setzt sich das AfA nicht nur für die Flüchtlingshilfe in Karlsruhe ein, sondern macht auch auf das Thema Abfallvermeidung aufmerksam. "Immer häufiger landen funktionsfähige Fahrräder oder Räder mit geringen Mängeln im Sperrmüll", heißt es in der Pressemeldung der Stadt. 

Fahrradfahrer in Karlsruhe
Fahrradfahrer in Karlsruhe. Bild: Thomas Riedel

Jedes Jahr gibt es die europaweite Woche der Abfallvermeidung. Das Schwerpunktthema in diesem Jahr ist laut Stadt "Wertschätzen statt wegwerfen - miteinander und voneinander lernen."  Bundes- und Landesbehörden, Stadt- und Kreisverwaltungen, kommunale Entsorgungsunternehmen, Handel und Industrie, Verbraucherzentralen, Bildungs- und soziale Einrichtungen sowie Umweltinitiativen und Privatpersonen nehmen an der Aktion teil.

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