Amtseinführung Sylvia Felder
Regierungspräsidentin Sylvia Felder
Bild: Hammer Photographie
Wechsel in der Führungsetage: Sylvia Felder ist die neue Regierungspräsidentin in Karlsruhe
Karlsruhe
17.05.2019 19:05
Seit fast sieben Jahren hat sie die Leitung des Regierungspräsidiums Karlsruhe inne, nun geht Nicolette Kressl in den Ruhestand. Am Freitag wurde sie von Innenminister Thomas Strobl offiziell verabschiedet, Nachfolgerin ist die 51-jährige Sylvia Felder. Im Interview mit ka-news verrät sie, welche Ziele sie sich für ihr Amt als neue Regierungspräsidentin vorgenommen hat.

Bereits am 1. April wurde Sylvia Felder förmlich zur Regierungspräsidentin des Regierungsbezirks Karlsruhe ernannt. Ihre politische Karriere begann die studierte Juristin in der CDU, in der sie im Laufe der Jahre mehrere Ämter bekleidete. So war sie unter anderem von 1999 bis 2013 Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Rastatt und seither Mitglied des Kreisvorstandes.

Von April 2016 bis Ende März 2019 war sie Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg. Wie sich ihre bisherigen Tätigkeiten von der Arbeit als Regierungspräsidentin unterscheidet und welchen Herausforderungen sie sich stellen will - ka-news hat mit ihr gesprochen.

Frau Felder, wie unterscheidet sich die Arbeit als Regierungspräsidentin von Ihrer vorherigen Tätigkeit in der Kommunal- und Landespolitik? 

Politik ist dann gut, wenn die konkreten Probleme der Menschen gelöst werden, wenigstens so gut es geht. Als Parlamentarier kann man das über Gesetzesinitiativen tun, wenn es dafür Mehrheiten gibt und pointiert, um Mehrheiten zu überzeugen.

Sylvia Felder bei der Amtseinführung mit Innenminister Thomas Strobl. Bild: Hammer Photographie

Die Aufgaben eines Regierungspräsidiums ist die gute fachliche Umsetzung - also zum Beispiel dafür zu sorgen, dass Verkehrswege pulsieren, unsere Schulen gleichmäßig mit Lehrkräften versorgt sind und der Naturschutz ernst genommen wird. Aber beiden gemeinsam ist die Verantwortung für die Menschen, für das Wohlergehen unserer Region und das im Dialog zu gestalten.

Welche Ziele möchten Sie während Ihrer Amtszeit verfolgen und anpacken?

Unser Regierungsbezirk Karlsruhe ist eine Wachstumsregion erster Güte mit einer starken Wirtschaft, führender Wissenschaft, mit lebendiger Kultur und einzigartigen Naturschätzen. Das Regierungspräsidium Karlsruhe ist gut aufgestellt, hat kompetente und motivierte Mitarbeiter, denen das Wohl aller Bürger am Herzen liegt.

Impulse für die Zukunft der Region zu geben, die Weiterentwicklung unserer Verkehrsachsen, die Förderung von Wirtschaft und Wissenschaft sind Zukunftsaufgaben, die ich an der Spitze des Regierungsbezirks mitgestalten will, um das Zusammenleben der Menschen zu fördern in einer an Natur, Geschichte, Kultur und Freizeitwert reich gesegneten Landschaft.

Nicolette Kressl (l.) wurde am Freitag offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Bild: Hammer Photographie

Wo sehen Sie die größten Herausforderungen, die in Ihrer neuen Arbeit auf Sie zukommen?

Durch unsere Region von Mannheim bis Bühl, von Pforzheim bis Karlsruhe führen die am meisten frequentierten Verkehrsachsen Europas: Schiene, Straße, Wasser. Das ist eine Herkulesaufgabe für funktionierende Infrastruktur. Unsere Wirtschafts- und Wissenschaftsregion braucht konkrete Unterstützung, um zu wachsen.

Natur- und Landschaftsschutz ist mir ferner ein Herzensanliegen, für das ich mich auch ehrenamtlich engagiere. Gerade das Ehrenamt zu ermutigen und zu stärken hilft, unsere Gesellschaft lebens- und liebenswert zu halten. In Summe hat das Regierungspräsidium viele Zukunftsaufgaben, zusammen mit den kompetenten und motivierten Mitarbeitern wollen wir das angehen. 


Amtseinführung Regierungspräsidentin Sylvia Felder

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Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert:
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