Polizist mit Polizeiauto
(Symbolbild)
Bild: Thomas Riedel
Reizgas und Schlägerei: Verletzte bei Partys in Karlsruhe und Pforzheim
Karlsruhe
12.03.2018 13:22
Vor einer Diskothek in Karlsruhe und bei einer Ü30-Party in Pforzheim kam es zu Auseinandersetzungen. Insgesamt wurden dabei fünf Personen verletzt. In beiden Fällen ermittelt die Polizei aktuell die Gründe.

Zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren alkoholisierten Personen kam es in der Nacht auf Sonntag vor einer Diskothek in der Bürgerstraße in der Innenstadt Karlsruhe. "Nach den bisherigen Erkenntnissen kam es kurz nach 2 Uhr vor der Diskothek zunächst zu verbalen Streitigkeiten zwischen einem 30-Jährigen und mehreren weiteren Personen", so die Polizei in ihrem Bericht.

Der 30-Jährige sei dann auf die anderen Personen losgegangen und habe auf sie eingeschlagen - auch als ein 32-jähriger Kontrahenten bereits am Boden lag. Der Angreifer flüchtete zwar, konnte aber kurze Zeit später festgenommen werden. Der 32-Jährige musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Drei weitere Personen zogen sich ebenfalls leichte Verletzungen zu.

Pfefferspray auf einer Party

Etwa zur gleichen Zeit kam es auch in der Pforzheimer Nordstadt zu einem Streit zwischen einem 34-Jährigen und einem 31-Jährigen während einer Ü30-Party. Dabei habe der ältere Polizeiangaben zufolge den Jüngeren mit Pfefferspray am Auge verletzt. Er kam zur Behandlung in ein Krankenhaus.

Bei einem Streit zwischen einen 34-Jährigen und einem 31 Jahre alten Mann während einer Ü30-Party in der Pforzheimer Nordstadt am Sonntag gegen 02.25 Uhr hat der Ältere wohl Pfefferspray eingesetzt und seinen Kontrahenten am Auge verletzt. Jener kam mit einer Augenreizung zur weiteren Behandlung in eine Klinik.

Zu der Auseinandersetzung seien mehrere Streifenwagenbesatzungen aufgebrochen, weil zunächst von einem Streit unter mehreren Personen berichtet wurde. Beim Eintreffen der Polizisten war der Streit bereits beigelegt. Die Beteiligten und Zeugen hätten zum Ablauf unterschiedliche Schilderungen gemacht. Wie es zum Streit kommen konnte, klären nun die Ermittler.

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