Ryanair-Maschine
Ein Flugzeug von Ryanair rollt am Flughafen über das Rollfeld.
Bild: Niall Carson/Archiv
Flüge ab Baden-Airpark starten wie geplant: Ryanair-Streik bleibt im Südwesten ohne Auswirkungen
Stuttgart
09.08.2018 10:23
Ryanair-Passagiere im Südwesten sind von den Folgen des am Freitag geplanten Pilotenstreiks wohl nicht betroffen. Am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden sollen die geplanten Verbindungen stattfinden, wie der Airport am Donnerstag mitteilten.

In Karlsruhe/Baden-Baden seien Verbindungen zu acht Zielen geplant, die alle auch durchgeführt werden sollen. "Wir sind der einzige deutsche Flughafen, der nicht betroffen ist", so Elke Fleig, Sprecherin am Baden-Airpark im Gespräch mit ka-news. Laut Angaben der Deutschen-Presse-Agentur sollen allerdings  auch in Stuttgart die beiden geplanten Flüge abheben.

Das sei aber nicht darauf zurückzuführen, dass in Karlsruhe keine deutschen Piloten stationiert sind. "Die Piloten der morgigen Flüge haben angegeben, die Flüge wie geplant durchzuführen", so die Sprecherin weiter. Grundsätzlich ist es zwar möglich, dass die Flüge kurzfristig noch gestrichen werden, "aber davon gehen wir nicht aus", sagt Fleig abschließend.

Deutsche Piloten streiken zusammen mit internationalen Kollegen

Die Airline hat für diesen Freitag europaweit rund 400 Flüge abgesagt, von denen 250 auf Deutschland entfallen. Rund 55.000 Kunden müssen demnach umbuchen oder sich ihre Tickets erstatten lassen. Die Betroffenen sollten per E-Mail oder SMS benachrichtigt werden.

Zuvor hatte die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) alle angestellten Piloten an den deutschen Ryanair-Basen für den 10. August zu einem 24-stündigen Streik aufgerufen. Dieser soll am Freitag um 3.01 Uhr beginnen und bis Samstagfrüh dauern. Die VC schloss sich damit den bereits zuvor angekündigten Ausständen ihrer Kollegen in Irland, Schweden und Belgien an. Ryanair strich daraufhin nahezu das komplette Programm, das am Freitag mit den in Deutschland stationierten Maschinen geplant war.´

Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert:
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