Bettina Lisbach
Bürgermeisterin Bettina Lisbach beim K3-Kongress.
Bild: Stadt Karlsruhe
Ergebnisse des K3-Kongresses in Karlsruhe: Bis 2030 will die Stadt ein neues Klimaschutzkonzept erarbeiten
Karlsruhe
05.10.2019 19:00
Klimawandel, Kommunikation und Gesellschaft - das waren die Themen beim K3-Kongress in Karlsruhe am 24. und 25. September. Rund 500 Teilnehmer aus Wissenschaft, Bildung, Politik, Wirtschaft und Verwaltung diskutierten, wie man erfolgreich mit verschiedenen Zielgruppen über Klimawandel, Klimaschutz und Anpassungsmaßnahmen reden kann. Das gibt die Stadt Karlsruhe in einer Pressemitteilung bekannt.

Die Stadt Karlsruhe hat die Schirmherrschaft für diesen Kongress übernommen, da der Klimawandel und dessen Folgen immer wichtiger für Stadtpolitik und Stadtverwaltung werden. Durch die Hitzeperioden des vergangenen Sommers, den vom Gemeinderat ausgerufenen Klimanotstand und die Fridays For Future-Bewegung sind die Themen laut Stadt noch stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt. 

Bürgermeisterin Bettina Lisbach unterstrich beim Grußwort des Kongresses die Bedeutung der Klimakommunikation: "So positiv es ist, dass sowohl der Klimaschutz als auch die Klimaanpassung in den letzten Monaten so stark an Aufmerksamkeit gewonnen haben, so stark erweitern sich auch die kommunalen Kommunikationsaufgaben und die damit verbundenen Herausforderungen."

Stadtverwaltung erarbeitet Klimaschutzkonzept

Derzeit erarbeitet die Stadtverwaltung ein neues gesamtstädtisches Klimaschutzkonzept mit dem Jahr 2030 als Zielhorizont. Das Konzept wird laut Stadt neue Impulse für den lokalen Klimaschutz geben und neue Maßnahmen anstoßen. Zudem hat sich die Stadt Karlsruhe das Ziel gesetzt, bis 2040 eine klimaneutrale Stadtverwaltung zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, benötige die Stadt breite Unterstützung der Bürger. 

Die sieht Bürgermeisterin Bettina Lisbach vor allem in der Kommunikation: "Das ist das zentrale Element, um beispielsweise Unternehmen und Immobilienbesitzende zu Energieeinsparungen, Gebäudesanierungen sowie PV-Anlagen auf Dächern zu motivieren", so die 54-Jährige.

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