Absperrung vor Baustelle
(Symbolbild)
Bild: Thomas Riedel
Kritik an B35-Sperrung: "Die Menschen leiden bereits seit Wochen!"
Graben-Neudorf
01.09.2017 21:00
Seit Ende Juli wird auf der B35 bei Graben-Neudorf schon gebaut: Das Regierungspräsidium Karlsruhe will hier in mehreren Bauabschnitten die Fahrbahndecke in den Sommerferien sanieren. Am kommenden Wochenende soll nun der B35-Knoten "Graben-Neudorf/SEW" gesperrt werden- sehr zum Ärger der Gemeinde.

Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe werden in den Sommerferien vom 27. Juli bis 10. September an der B35 bei Graben-Neudorf in mehreren Bauabschnitten rund 70.000 Quadratmeter Fahrbahndecke saniert. Betroffen sei dadurch auch der Knotenpunkte L 560/B35, Bruchsaler Straße/B35 und K 3531/B35/B36. Graben-Neudorfs Bürgermeister Christian Eheim ist mit der Arbeit des Regierungspräsidiums aber alles andere als zufrieden. 

Vor allem die geplante Sperrung des Knotens "Graben-Neudorf/SEW" sorgt für Frust in der Gemeinde. "Im Vorfeld der Sanierungsarbeiten an der B35 hat die Gemeinde Graben-Neudorf gegenüber dem Regierungspräsidium Karlsruhe darauf gedrungen, dass vom 1. bis 4. September diese Stelle unter allen Umständen verfügbar sein muss. Diese uns gemachte Zusage ist nun durch das Regierungspräsidium gebrochen worden", kritisiert der Bürgermeister. 

Gemeinde befürchtet Verkehrskollaps am Wochenende 

Das Problem: Am kommenden Wochenende ist die Ortsdurchfahrt im Ortsteil Graben wegen des traditionellen "Grabener Straßenfestes" gesperrt. Die Gemeindeverwaltung befürchtet nun wegen der durch das Regierungspräsidium vorgenommenen Sperrung des B35-Knotens "Graben-Neudorf-Mitte/SEW" einen Zusammenbruch des innerörtlichen Verkehrs. Als Sofortmaßnahme hat Eheim am Donnerstag das Landratsamt Karlsruhe um den umgehenden Erlass eines temporären LKW-Durchfahrtverbots für die Karlsruher Straße gebeten. 

"Die Menschen in Graben-Neudorf leiden bereits seit Wochen unter den Sperrungen auf der B35. Dass nun aber ausgerechnet während des Grabener Straßenfestes die Situation entgegen uns gemachter Zusagen durch das Regierungspräsidium nochmals verschlimmert wird, ist nicht hinnehmbar", so Bürgermeister Eheim.

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