Der Vorsitzende des All England Lawn Tennis & Croquet Club (AELTC), Philip Brook (l), und der Geschäftsführer des AELTC, Richard Lewis.
Der Vorsitzende des All England Lawn Tennis & Croquet Club (AELTC), Philip Brook (l), und der Geschäftsführer des AELTC, Richard Lewis.
Bild: Adam Davy/PA Wire/dpa
Wimbledon schüttet auch ohne Turnier Preisgeld aus
London
10.07.2020 17:15
Trotz der Absage des Tennis-Klassikers in Wimbledon zahlen die Organisatoren Preisgeld aus. Damit wollen sie vor allem jenen Profis helfen, die wegen der Corona-Pandemie derzeit nur wenige oder keine Einnahmen haben.

Wie die Organisatoren mitteilten, erhalten jeweils 128 Damen und Herren, die im Hauptfeld gestanden hätten, jeweils 25.000 Pfund (knapp 28.000 Euro).

Für alle 224 Spielerinnen, die in der Einzel-Qualifikation angetreten wären, gibt es die Hälfte. An die Akteure im Doppel und im Rollstuhl-Tennis werden umgerechnet zwischen 5500 und 7000 Euro ausgezahlt. Insgesamt stehen zehn Millionen Pfund (11,2 Millionen Euro) zur Verfügung.

Das Grand-Slam-Turnier in London hatte in diesem Jahr kaum finanziellen Schaden genommen, da die Veranstaltung mit einer siebenstelligen Summe gegen übertragbare Krankheiten versichert wurde. Für die Organisatoren erklärte Geschäftsführer Richard Lewis, man sei nun in einer Position, um die Profis für ihre harte Arbeit mit Blick auf das Rasen-Turnier zu belohnen.

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