Freut sich bei der Schwimm-EM in Budapest auf seine Rückkehr ins Freiwasser: Florian Wellbrock.
Freut sich bei der Schwimm-EM in Budapest auf seine Rückkehr ins Freiwasser: Florian Wellbrock.
Bild: Bernd Thissen/dpa
Wellbrock freut sich bei Schwimm-EM auf «Zweikämpfe»
Budapest
11.05.2021 13:40
Doppel-Weltmeister Florian Wellbrock freut sich bei den Schwimm-Europameisterschaften in Budapest auf seine Rückkehr ins Freiwasser.

Mehr als ein Jahr nach seinem letzten internationalen Rennen in dieser Disziplin will der Zehn-Kilometer-Weltmeister von 2019 an diesem Mittwoch wieder wichtige Wettkampfpraxis sammeln. «Ich freue mich einfach auf die Zweikämpfe und das Konkurrenzverhalten. Das hatten wir einfach sehr lange nicht», sagte der 23-jährige Magdeburger, dem das rund 15 Grad kalte Wasser im Lupa-See etwas zu schaffen macht.

Wellbrock ist der größte deutsche Hoffnungsträger der Schwimmer für die Olympischen Spielen in Tokio. Bei der EM in Budapest lässt er die Beckenwettbewerbe aus, geht im Freiwasser in mehreren Wettbewerben an den Start. Er würde sich «über eine Medaille freuen», sagte Wellbrock. «Es ist aber kein Weltuntergang, wenn man auf dem vierten oder fünften Platz ankommt. Der Fokus liegt ganz klar auf den Olympischen Spielen.»

Wellbrock und das Team reisten nicht mit dem Flugzeug nach Ungarn, sondern mit dem Kleinbus. So soll das Corona-Infektionsrisiko weiter verringert werden. Bei den Titelkämpfen in Budapest gibt es ein strenges Hygienekonzept, alle Beteiligten müssen in einer sogenannten Blase leben. «Das ist alles sehr akkurat», sagte Bundestrainer Bernd Berkhahn. Er hofft, «dass die eine oder andere Medaille» in dieser Woche zustande kommt. Als zwei weitere Freiwasser-Olympia-Starter sind Leonie Beck und Rob Muffels dabei. Finnia Wunram musste ihre EM-Teilnahme wegen Krankheit kurzfristig absagen.

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