Bild: UNESCO City of Media Arts Karlsruhe
Kreative Ideen in Corona-Zeiten: Karlsruher Kulturinstitutionen wissen sich zu helfen
Karlsruhe
12.04.2020 18:00
Kultur in Corona-Zeiten? Kein Problem: Viele Institutionen haben sich etwas einfallen lassen, um während ihrer Schließung Kulturhungrigen digitale Häppchen angedeihen zu lassen. Ein Überblick.

ka-news.de hat sieben Tipps, die gegen Langeweile helfen sollen, die Kulturzentren unterstützen und zum Mitmachen und vorbeischauen anregen. 

1. Online Führung über soziale Netzwerke

Das ZKM Karlsruhe stell aus Instagram eine Online-Führung zur Verfügung. Diese dauert zirka eine Stunde und führt durch die Ausstellung "bauhaus. film expanded", die eine Hommage an die bewegte Bilderwelt des Bauhauses ist. 

2. Kunsthalle digital: "open but closed"

Kunst-Liebhaber kommen weiterhin auf ihre Kosten. Sie können die Kunsthalle auf ihrem eigenen "Kunsthallen Blog"  https://www.kunsthalle-karlsruhe.de/blog/ verfolgen. Dort werden die Geschichten vieler Ausstellungen erklärt und veröffentlicht.

Somit können Besucher weiterhin einen Blick in die eigentlich momentan geschlossene Kunsthalle werfen. Des Weiteren teilen sie über Facebook Tipps gegen Langeweile, wie zum Beispiel Malvorlagen und Bastelideen: https://www.kunsthalle-karlsruhe.de/blog/kunsthallen-diy/ 

3. Badisches Landesmuseum:  "Digital durch Corona mit dem Badischen Landesmuseum"

Auch das Badische Landesmuseum Karlsruhe bietet eine digitale Alternative an. Das Museum hat ein dicht aufgestelltes Programm, in dem die Mitarbeiter unter anderem die Videoreihe und einen Podcast "Digital durch Corona mit dem Badischen Landesmuseum" ins Leben gerufen haben. Innerhalb dieses Formates veröffentlichen sie täglich ein kurzes Video, in dem sie über die Ausstellungen informieren, welche vor Ort zu sehen sind. https://www.landesmuseum.de/digital

4. Junges Staatstheater: "Schluss mit Langeweile"

Auch für die Theater Liebhaber hat sich das Junge Staatstheater etwas überlegt. Unter dem Vorwand "Schluss mit Langeweile" veröffentlichen sie täglich Videos auf ihrem Instagram Kanal für den Zeitvertreib. 

5. Virtuelle Erlebnisreisen durch Karlsruhe

Nicht neu, aber in Corona-Zeiten eine tolle Alternative: Ein virtueller Rundgang durch die Innenstadt ganz einfach auf dem Smartphone. Durch die Stadtgeist App wird ein visuelles Erlebnis durch die Innenstadt Karlsruhes möglich. 

6. Konzerte über den Livestream: Kultur in außergewöhnlichen Zeiten genießen

Das Tollhaus bietet ebenfalls einen Pool an Unterhaltung: In einem Podcast dreht sich alles um Konzerte und Veranstaltungen rund um das Tollhaus.

Aber auch die Künstler haben sich dazu entschlossen, dem Virus den Kampf anzusagen und spielen trotzdem weiter. Jetzt allerdings nicht auf einer Bühne hautnah vor den Fans, sondern über die sozialen Netzwerke vor ihrem Handy. 

7. Tickets behalten - Kulturinstitution unterstützen

Da alle Veranstaltungen werden abgesagt wurden, bleiben viele Veranstalter auf den Kosten sitzen. Genau aus diesem Grund haben sich Veranstalter, wie zum Beispiel das Substage und der Förderkreis KULTUR Karlsruhe der #AktionTicketBehalten angeschlossen.

Innerhalb dieses Projektes werden die Konzertbesucher darum gebeten ihre Tickets trotz Absagen der jeweiligen Veranstaltung nicht zurückzugeben, sondern den Ticketpreis als Spende anzusehen. Der Hintergedanke hierbei ist die Existenzsicherung der Künstler, Agenturen und Veranstalter. https://www.ticketbehalten.de/

Aber nicht nur Konzertveranstalter müssen in der momentanen Situation um ihre Existenz bangen. Auch die Schauburg bittet innerhalb eines Facebook Posts um die Unterstützung der Karlsruher.  

Weitere Infos und Kulturangebote gibt es unter https://www.karlsruhe-erleben.de/smartathome/kultur. Auf dieser Seite hat die Karlsruher Tourismus GmbH weitere Angebote aufgelistet, die ergänzend zu den oberen Vorschlägen sind. 

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