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dokKa-Festival zurück im Kino
Kultur in Karlsruhe | dokKa
10.09.2021 10:25
PARTNER DER WOCHE: Vom 14. - 19. September 2021 präsentiert das Dokumentarfestival "dokKa" aktuelle Dokumentarfilme, Hördokumentationen und Installationen mit dokumentarischem Bezug in der Kinemathek Karlsruhe, Open Air im Alten Station (AKK) und einer zusätzlichen Off-Location.

dokKa Festival zurück im Kino

Nach einer rein digitalen Version im letzten Jahr ist dokKa – das Dokumentarfestival Karlsruhe–  mit der 8. Ausgabe zurück im Kino. Präsentiert werden ab dem 14. September aktuelle Dokumentarfilme, Hördokumentationen und Installationen mit dokumentarischem Bezug in der Kinemathek Karlsruhe und einer zusätzlichen Off-Location. „Ein vielfältiges und geradezu nach der großen Leinwand rufendes Programm steht uns bevor. Das ganze Team freut sich auf die Veranstaltung vor Ort, auch wenn durch die coronabedingten Beschränkungen es noch kein ganz normales Festival sein wird“, so Festivalleiter Nils Menrad. Fast alle Programmpunkte stehen zusätzlich auf der online Plattform des Festivals zur Verfügung. Die Gespräche mit den Gästen aus dem Foyer der Kinemathek werden zudem live gestreamt. Bis auf einige Ausnahmen reisen die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler nach Karlsruhe um mit dem Publikum, der Jury und dem Festivalteam vertiefende Gespräche zu führen. Neben einem Branchentreff mit der AG DOK Südwest widmet sich eine Diskussionsrunde dem Thema „Streaming ohne Ende – die Zukunft der Filmfestivals nach Corona“. Ein besonderes Erlebnis und zum ersten Mal in der Geschichte des Festival ist das dokKa-Special im Open-Air-Gelände des Alten Stadions (AKK). Am Festivalwochenende bietet sich für die Gäste des Weiteren eine ausgefallene Möglichkeit: die Macherinnen des Upcycling Projekts „Jacke wie Hose“ verschönern abgegebene Kleidungsstücke. Auch in diesem Jahr gibt es wieder den Kurzdokuwettbewerb in Kooperation mit dem SWR2 zum Thema „Was tun ?!“. Er verspricht kurzweilige Eindrücke, die im Rahmen der Abschlussgala aufgeführt werden. An diesem Abend werden auch die Preise des Festivals von der Jury, bestehend aus Matthias Dell, Marie von Kuck und Irina Heckmann verliehen.

Cineastische Erlebnisse auf der großen Leinwand

Viele der präsentierten Arbeiten zeichnen sich durch eine starke Bildsprache aus. „Wenn es Liebe wäre“ entführt uns in eine Welt ohne Kontaktbeschränkungen und mit viel körperlicher Nähe. Der Filmemacher Patric Chiha begleitet ein Tanztheaterstück der Choreografin Gisèle Vienne und schafft aus dem vor und hinter den Kulissen gedrehtem Material ein rauschendes Kinoerlebnis zwischen Dokument und Fiktion. Bei „Nemesis“ vom Schweizer Filmemacher Thomas Imbach dokumentiert dieser den Abriss des Zürcher Hauptbahnhofs für viele Jahre aus seinem Atelierfenster. Er kommentiert seine Bilder und Gedanken und beobachtete die dort entstehenden Gebäude für Polizei und Justiz die er weiterhin mit Berichten von in Abschiebehaft sitzenden Geflüchteten verwebt. „Taming the Garden“ konfrontiert uns mit der menschlichen Hybris im Umgang mit unserer Natur. Visuell eindrucksvoll beobachtet die Filmemacherin Salomé Jashi wie der ehemalige Premierminister von Georgien hochhausgroße Bäume über Land und See in seinen Garten transportieren lässt.

Akustisch eindrucksvoll und politisch

Hördokumentationen sind seit jeher wichtiger Bestandteil des dokKa Programms und bieten im Zeitalter der immer weiter wachsenden Zahl von Podcast- und Audioangeboten die besondere Möglichkeit den Kinosaal als Hörraum zu erleben. „Heiner verschenkt seinen Bauernhof“ portraitiert einen Generationenwechsel im ökologischen Landbau während sich die Autorin Barbara Eisenmann in „Das Huhn – im Parlament der Dinge“ auf ihre ganz eigene akustische Weise mit dem Thema Massentierhaltung beschäftigt. „Der letzte Tag. Das Attentat von Hanau“ konstruiert auf eindringliche und akustisch spannende Weise die Ereignisse am Tag des Hanauer Anschlags.

Tickets, Hygienemaßnahmen

Tickets können direkt an den Veranstaltungsorten gekauft werden. Die aktuellen Maßnahmen laut der gültigen Corona-Verordnung werden regelmäßig auf unserer Webseite aktualisiert. Nach aktuellem Stand gelten die 3G-Regeln auf dem Festivalgelände und eine Maskenpflicht in allen Innenräumen. Für das online Programm kann ein separater online Pass über dokka.de erworben werden.

Veranstaltungsorte

Kinemathek Karlsruhe, Kaiserpassage 6, Karlsruhe
Open Air, Altes Stadion AKK, Paulckeplatz 1, 76131 Karlsruhe

Off-Location: Ladengeschäft gegenüber der Kinemathek

Festival Highlights

Eröffnung: Dienstag 14. September 19 Uhr – im Anschluss folgt der Eröffnungsfilm "Walchensee forever" von Janna Ji Wonders, 110 Min.

dokKa Open Air special: Sonntag 19. September 19:00 Uhr, Hördokumentation, „Das Mädchen, das vom Himmel fiel“ von Renate Maurer, 54 Min.

20:30 Uhr, „Wenn es Liebe wäre“ von Patric Chiha, Dokumentarfilm, 82 Min.

Sprachen: Englisch, Französisch, Schwedisch, Deutsch mit deutschen Untertitel

dokKa-Talk: Donnerstag 16. September 15 Uhr „Streaming ohne Ende – die Zukunft der Filmfestivals nach Corona“ (online und im Foyer der Kinemathek)

Branchentreff: Freitag 17. September 14 Uhr AG Dok Südwest präsentiert Arbeiten von Filmschaffenden aus der Region und lädt zum Networking ein.

Abschluss: Sonntag 19. September 20:30, dokKa-Gala:

Kurzdokuwettbewerb + Preisverleihung + Wiederholung des Gewinnerfilms

 

Tickets und weitere Infos zum Programm des dokKa-Festivals finden Sie hier.

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