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Stimmen zum KSC-Remis gegen Regensburg: "Es ist ärgerlich, das Spiel in fünf Minuten herzugeben"
Karlsruhe
03.10.2021 12:23
Eine "verschenkte Führung" und eine Heimreise ohne drei Punkte im Gepäck: Nach einem 2:2-Unentschieden am Samstag in Regensburg, fällt die Bilanz der KSC-Spieler entsprechend enttäuscht aus: "Ich glaube, wenn man hier 2:0 führt nach 50 Minuten, eigentlich alles im Griff hat, bist auf der Siegerstraße und dann kommen fünf Minuten, in denen man das Spiel herschenkt, fühlt sich das am Ende natürlich bitter an", sagte Marvin Wanitzek über das Spiel.

Es sei natürlich ärgerlich, so der Mittelfeldstratege über die hergeschenkte Führung und die drei Punkte. “Wenn es doof läuft, verliert man am Ende dann sogar noch das Spiel“, mahnte er. So weit ist es dann nicht gekommen. Auch weil ein vermeintlicher Elfmeter in der Nachspielzeit doch nicht gegeben wurde.

"Wir müssen schauen, dass wir auch in diesen fünf Minuten noch sauber und ordentlich verteidigen. Durch zwei Standards holen wir Regensburg wieder rein, dann noch mit den Fans und der Atmosphäre hier im Rücken", beschrieb Wanitzek die Situation. "Ich glaube, wir waren davor schon unaufmerksam, als Beste allein vor Gersbeck steht. Ich glaube, vor dem Strafstoß können wir den Ball besser klären. Dadurch entsteht dann der Elfmeter, das kann aber immer mal passieren", ordnete Wanitzek das erste Gegentor ein.

Marvin Wanitzek (KSC 10)
Marvin Wanitzek (KSC 10) Bild: ka-news.de

"Nichtsdestotrotz führen wir dann immer noch mit einem Tor. Da war dann alles bisschen hektisch. Auch ein Standardgegentor kann immer mal passieren. Aber das können wir besser verteidigen. Es ist ärgerlich das Spiel in fünf Minuten herzugeben", bewertet Wanitzek den bitteren Verlauf des Spiels aus KSC-Sicht.

Eichner: "Trotzdem großes Kompliment an Mannschaft"

"Es fällt mir noch schwer, dieses Spiel in Bahnen zu lenken", sagte Christian Eichner bei der Pressekonferenz unmittelbar nach dem Spiel. Er sah, dass seine Mannschaft viele Lehren aus dem Spiel gegen St. Pauli (1:3) gezogen hatte und war mit dem Spiel in eigenem Ballbesitz einer Mannschaft "sehr einverstanden". Die Führung sei in Ordnung gegangen und mit dem zweiten Tor hatte man praktisch den Deckel schon halb auf dem Topf, empfand Eichner.

"Dann muss man den Gegner eigentlich vom Tor fern halten, genau das ist uns nicht gelungen. Wir haben den Gegner dann nach und nach in seine Aktionen gebraucht und dann folgerichtig den Ausgleich kassiert", ordnete Eichner den Spielverlauf ein. Man sei in der ersten Phase des Spiels näher am Sieg gewesen, man müsse sich aber eingestehen, dass zu einem Spiel eben 90 Minuten gehören. "Die Mannschaft hat trotz allem ein großes Kompliment verdient auch wenn es zu den drei Punkten nicht gereicht hat", so Eichner aufbauend in Richtung seiner Truppe.


KSC gegen Regensburg


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