Bild: Mia
Stimmen zum Spiel: "Ein Spiel, wie es mir unfassbar Spaß macht"
Karlsruhe
22.08.2021 10:16
Christian Eichner ist mit seiner Mannschaft nach dem 0:0 gegen Bundesliga-Absteiger Werder Bremen zufrieden. "Für uns ist das ein gewonnener Punkt, ich bin heute ein zufriedener Trainer", sagt Eichner. Die Qualität der Gäste habe man zu keinem Zeitpunkt unterschätzt, trotzdem hat die Mannschaft ordentlich ins Spiel gefunden und Standards und Torabschlüsse provoziert.

Der Karlsruher SC muss sich im vierten Spieltag gegen den SV Werder Bremen mit einem Unentschieden zufrieden geben. Gegen spielstarke Bremer lag der Fokus beim KSC klar darauf, die Gäste einzubremsen und deren Chancen zu verteidigen. Trotzdem ist Cheftrainer Christian Eichner nach dieser Partie mit seiner Mannschaft zufrieden. "Für uns ist das ein gewonnener Punkt, ich bin heute ein zufriedener Trainer", sagt Eichner auf der Pressekonferenz nach der Partie. 

Bild: Mia

"Wir haben ordentlich in die Partie gefunden und Standards provoziert", sagt Christian Eichner. Im Laufe der ersten Spielhälfte war es aber immer wieder der SV Werder Bremen, der sich spielerisch stark präsentierte und über die Außenbahnen und die Sturm-Spitze einige Chancen kreierte. "Wir hätten uns nicht beschweren können, wenn Werder das erste Tor gemacht hätte."

Bild: Mia

Trotzdem äußert der Cheftrainer an der Art und Weise des Spiels seinen Gefallen: "Das war ein Spiel, wie es mir unfassbar Spaß macht." Zur Erklärung: Christian Eichner war in seiner aktiven Karriere als Fußballer in der Abwehr zu verorten. Verteidigen war daher seine Hauptaufgabe.

Bild: Mia

Hofmann: "Zu wenig Ruhe mit dem Ball"

"Ich habe vom Start weg eine Mannschaftsleistung gefordert - und die habe ich bekommen", sagt der Cheftrainer. Auch wenn der KSC rund 30 Minuten in Unterzahl war, hatten die blau-weißen in der zweiten Hälfte durch Marco Thiede die klarere Chance zum Führungstreffer. 

Bild: Mia

"Ein zufriedener Trainer" ist Christian Eichner nach der Partie, der mit seiner Mannschaft "einen glücklichen Punkt" gewonnen hat. Ähnlich sieht es Top-Stürmer Philipp Hofmann: "Wir nehmen den Punkt gerne mit, da opfert man sich auch als Stürmer", sagt Hofmann, "für uns war es ein Punktgewinn auf jeden Fall." Eine Baustelle beim KSC, die Ruhe am Ball, war auch heute zu sehen. Philipp Hofmann erkennt das an, "mit dem Ball hatten wir zu wenig Ruhe."

Bild: Mia

"Jeder hat für jeden gekämpft"

Die gelb-rote-Karte von Marvin Wanitzek sei unglücklich gewesen, sagt Hofmann. Ähnlich sieht es der Cheftrainer, der "diese Entscheidung aber akzeptiert." "Wir haben dann aber zu zehnt super gearbeitet, jeder hat für jeden gekämpft",  sagt Hofmann. Schwer, sei es trotzdem gewesen, denn die Bremer haben den Ball laufen gelassen. "Als Stürmer ist so ein Spiel natürlich schwierig."

Bild: Mia

Unterschätzt hat man den SV Werder Bremen aber nicht. "Von deren Auftritt waren wir gar nicht überrascht, darauf waren wir auch vorbereitet", so Hofmann. "Die Bremer haben es gut gemacht heute und sind sehr spielstark." Dass diese Mannschaft Qualität habe, stehe außer Frage.

Es ist nicht mehr möglich, Kommentare zu diesem Artikel zu verfassen.
25 Kommentare