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KSC will Sieglos-Serie gegen Aue beenden: "Werden alles daran setzen drei Punkte im Wildpark zu behalten"
Karlsruhe
14.10.2021 17:49
Am Samstag trifft der Karlsruher SC auf Erzgebirge Aue. Auf den ersten Blick eine einfache Aufgabe, stehen die Veilchen doch noch ohne Sieg auf dem 17. Tabellenplatz. Christian Eichner will das allerdings nicht zählen lassen. Zusätzlich muss er erneut einige personelle Rückschläge verkraften.

"Mir persönlich ist es lieber, wenn die Spiele ein wenig mehr im Flow sind und nicht unterbrochen werden", sagt Christian Eichner auf der Pressekonferenz des KSC am Donnerstag über die abgelaufene Länderspielpause und dürfte damit vielen Fans aus der Seele sprechen, die am vergangenen Wochenende ohne Bundesliga-Fußball planen mussten.

Kein Sieg gegen Aue seit 2016

Diese quälende Zeit wird für KSC-Fans am Samstag enden. Dann treffen die Blau-Weißen im heimischen BBBank-Wildpark nämlich auf Erzgebirge Aue. Ein Team, gegen das der KSC zuletzt im Jahr 2016 gewinnen konnte, was für Eichner allerdings keine Rolle spielt. "Über so etwas denke ich nicht nach und es ärgert mich auch nicht", gibt der Übungsleiter zu Protokoll

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Allerdings möchte Eichner alles daransetzen, "am Samstag die drei Punkte im Wildpark zu behalten." Was alles andere als eine leichte Aufgabe sein dürfte, wie der KSC-Coach anmerkt. "Aue hatte den HSV am Rande der Niederlage und kam in Regensburg zurück. Jeder von uns weiß, was diese Liga jede Woche mitbringt und wir bereiten uns auf einen Gegner vor der uns alles abverlangen wird." 

Aktuell stehen die Veilchen - als einziges Team der Liga ohne Sieg - mit vier Punkte auf Rang 17 der Tabelle. "Klar ist aber auch, dass wir gegen eine solche Mannschaft gut aussehen wollen, aber es wird uns wie jede Woche alles abverlangt werden", so Eichner der am Samstag erneut ein kompliziertes Personalpuzzle lösen muss. 

Was passiert mit Gondorf?

Denn anders als zunächst angenommen wird Robin Bormuth (Kapselverletzung) nicht rechtzeitig fit, sondern wird dem KSC noch eine Weile fehlen. "Für Mannschaft und Spieler alles andere als optimal und deswegen sind wir sehr froh das Jerôme Gondorf zurück ist", sagt Eichner der wohl auch den krankheitsbedingten Ausfall von Malik Batmaz kompensieren muss. Damit wird wohl erneut das Duo Gordon/Kobald die Innenverteidigung des KSC bilden.

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Ob der genesene KSC-Kapitän bereits eine Option für die erste Elf sei, wolle Eichner gemeinsam mit Gondorf in den nächsten 48 Stunden eruieren. "Im Moment ist es so, dass Jerôme eine Option für alles ist." 

Sollte der 33-Jährige zurück ins KSC-Mittelfeld kehren, müssten wohl Tim Breithaupt weichen. Allerdings wollte sich Eichner herzu nicht final äußern. "Wir werden bis Samstag verschiedene Szenarien durchgehen und dann entscheiden wer spielt." 

 

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