Die Neue Gegengerade mit Zuschauern.
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Bild: Carmele/TMC-Fotografie
KSC empfängt Werder Bremen: Kann der "Außenseiter" das "Schwergewicht" bezwingen?
Karlsruhe
20.08.2021 17:07
Nach seinem 0:0 gegen den SV Sandhausen am vergangenen Samstag ist der Karlsruher SC nun, eine Woche später, umso begieriger darauf, gegen den SV Werder Bremen drei Punkte im Heimspiel (Anpfiff Samstag, 13.30 Uhr) zu holen. Dass das in der Rolle des "Außenseiters" jedoch schwierig werden dürfte, das weiß auch Trainer Christian Eichner.

"Trotz zahlreicher Abgänge ist Werder Bremen ein Gegner, der vorne mitspielen will", sagt der KSC-Chefcoach bei der Pressekonferenz vor dem Spiel am Donnerstag. Der Bundesliga-Absteiger sei das erste "Schwergewicht", auf das der KSC in dieser noch jungen Saison treffe. "Auf der Strecke rechne ich mit ihnen weit vorne, wir versuchen uns daher auf alles einzustellen."

"Mit der Außenseiterrolle haben wir uns schon in der vergangenen Saison angefreundet"

Zwar stehen die Karlsruher aktuell in der Tabelle mit sieben Punkten (Rang drei) noch vor den Grün-Weißen, die mit vier Punkten auf Platz 11 rangieren, Eichner sieht seine Elf dennoch bei diesem Spiel gegen den Bundesligaabsteiger eher in der "Außenseiterrolle": "Vor diesem Hintergrund müssen wir demütig und realistisch bleiben. Aber das ist eine Rolle, mit der wir uns schon in der vergangenen Saison angefreundet haben."

Christian Eichner (KSC Trainer) und rechts Zlatan Bajramovic (KSC Co-Trainer)
Christian Eichner (KSC Trainer) und rechts Zlatan Bajramovic (KSC Co-Trainer) Bild: Carmele | TMC-Fotografie

Im Kampf um die drei Punkte will der Trainer daher vor allem den Fokus auf eine starke Defensive legen. "Alles Weitere kommt danach und hier haben wir noch Verbesserungspotenzial, müssen eine gute Mitte finden", sagt Eichner.

"Leistungstechnisch ist noch Luft nach oben"

Ergebnistechnisch sei er mit seiner Mannschaft in der bisherigen Saison zufrieden, "leistungstechnisch ist aber noch Luft nach oben". Als Beispiel nennt Eichner das Spiel über den Torwart oder fehlendes Tempo nach einem Ballgewinn.

"Das sehen wir alle so, wir haben Phasen im Spiel, in denen wir uns verbessern müssen, aber ansonsten eine gute Struktur. Wir müssen auf allen Positionen ins Optimum gehen, um den Gegner zu bezwingen."

Lazar Mirković fällt mit Adduktoren-Abriss aus - droht eine OP?

Dafür steht den Blau-Weißen allerdings am Samstag nicht die komplette Mannschaft zur Verfügung: Robin Bormuth (Jochbeinbruch) und Leon Jensen (Kreuzbandriss) fallen weiter aus, auch Lazar Mirković kann wegen eines Adduktoren-Abrisses nicht spielen. "In den nächsten Tagen entscheidet sich, ob er operiert werden muss", so Eichner. Robin Bormuth komme nach derzeitigem Stand aber wohl um eine Operation herum.

Lazar Mirkovic (KSC 40)
Lazar Mirkovic (KSC 40) Bild: ka-news.de

Nichtsdestotrotz freue man sich auf das Spiel und die Herausforderung, sagt Christian Eichner. "Unabhängig vom Gegner ist in jedem Spiel alles möglich. Am Samstag dürfen die Jungs los von der Kette, wir werden sie nicht aufhalten."

Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert:
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