Die Mannschaft steht beim Training zusammen.
Die Mannschaft steht beim Training zusammen.
Bild: Carmele|TMC-Fotografie
Holstein Kiel zu Gast im Wildpark: Mit der "KSC-Mentalität" gegen den Bayern-Bezwinger
Karlsruhe
09.09.2021 16:56
Zurück aus der Länderspielpause, trifft der Karlsruher SC am Samstag direkt auf einen spielstarken Gegner. Holstein Kiel ist im Wildpark zu Gast. "Wir freuen uns auf diesen interessanten Gegner", sagt Cheftrainer Christian Eichner. Dennoch muss der KSC alle Körner zusammenkratzen und eine "überdurchschnittliche Leistung" zeigen, um Holstein Kiel zu bezwingen.

Der KSC ist zurück aus der Länderspielpause und trifft am Samstag um 13.30 Uhr auf den Liga-Konkurrenten Holstein Kiel. "Wir freuen uns, dass es weitergeht", sagt Christian Eichner vor der Partie. Der Cheftrainer freut sich auf die kommenden Wochen, denn mit Kiel, Schalke und St. Pauli kommen einige "interessante Gegner" auf seine Mannschaft zu. Bei aller Vorfreude, weiß Christian Eichner auch um die Qualität der Gegner. 

"Müssen überdurchschnittliche Leistung abrufen"

 "Am Samstag müssen wir eine überdurchschnittliche Leistung abrufen", meint Eichner. Neben gutem Fußball wolle man eine hohe Intensität auf dem Feld zeigen, um die mäßig gestarteten Störche zu bezwingen. "Wir werden die KSC-Mentalität brauchen", so der Übungsleiter.

Die Mannschaft steht beim Training zusammen.
Die Mannschaft steht beim Training zusammen. Bild: Carmele|TMC-Fotografie

Kiel habe im letzten Jahr eine großartige Saison gespielt. "Ich rechne auch in dieser Saison mit ihnen im vorderen Tabellendrittel", sagt Eichner, der mit Kiels Cheftrainer Ole Werner bestens bekannt ist. Beide absolvierten zeitgleich den DFB-Lehrgang zum Fußballlehrer und kennen sich daher bestens.

Kiel im Umbruch

Der mäßige Start von Kiel in die Saison wirke wie eine Findungs-Phase nach der turbulenten Saison im letzten Jahr, welches mit einer gescheiterten Relegation endete. Mit Lee, den Eichner als "besten Spieler der Liga" bezeichnet und Serra verließen zwei große Leistungsträger den Verein.

Die Mannschaft beim Aufwärmspiel, Marco Thiede (KSC 21) am Ball.
Die Mannschaft beim Aufwärmspiel, Marco Thiede (KSC 21) am Ball. Bild: Carmele|TMC-Fotografie

Im Kader der Störche sieht es aktuell schlecht aus, denn die Verletzungsliste ist lang. Sieben Spieler fallen für die Partie aus. In Karlsruhe hingegen kehrt Robin Bormuth nach seinem Jochbeinbruch in die Startelf zurück und Marvin Wanitzek ist nach seiner Gelb-Rot Sperre ebenfalls ein Kandidat für die Startelf. Jannis Rabold erlitt eine Innenbandzerrung im linken Knie und Niklas Heeger einen doppelten Mittelhandbruch. Beide werden vorerst nicht zur Verfügung stehen. 

Während Rabold nur wenige Tage pausieren muss, fehle Heeger, laut Eichner, mindestens sechs Wochen. Besonders bitter ist dessen Ausfall, denn Heeger sollte  den Langzeit-Verletzten Paul Löhr im Tor ersetzen. Paul Löhr und Leon Jensen, die beide einen Kreuzbandriss erlitten, seien dem Cheftrainer zufolge auf einem guten Weg der Genesung. 

Bild: Mia

"Wir freuen uns auf diesen Gegner", sagt Christian Eichner. Mit seiner Mannschaft war er in der vergangenen Trainingswoche und in der Länderspielpause zufrieden. Das berühmte letzte Drittel, eine hohe Intensität, individuelles Training und Spielpraxis für diejenigen, die bisher wenig zum Zug kamen, stand für die Mannschaft auf der Agenda. "Der Kader ist insgesamt enger zusammengerückt", so der Trainer. Im Fokus standen auch die Neuzugänge, die den Konkurrenzkampf in der Mannschaft fördern sollen.

Einer dieser Neuzugänge ist Felix Omoruyi Irorere. "Er ist extrem laut im Training, fleißig und hat eine gewisse Ruhe am Ball", sagt Eichner. "Wir wollen ihn fördern und er soll von den erfahrenen Spielern etwas mitnehmen, damit er wachsen kann." Bisher sei Eichner mit ihm, aber auch den anderen Neuzugängen sehr zufrieden. 

 

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