Christian Eichner (KSC Trainer) nachdenklich.
Christian Eichner (KSC Trainer) nachdenklich.
Bild: Tim Carmele
Erster Corona-Fall beim KSC? Eichner bleibt gelassen: "Wollen uns und andere schützen"
Karlsruhe
19.11.2020 13:20
Am Samstag trifft der Karlsruher SC auf Eintracht Braunschweig. Im zweiten Auswärtsspiel in Folge will die Mannschaft auch den zweiten Dreier in Folge einfahren. Die Vorbereitungen auf die Partie werden aber von einem möglichen Corona-Fall überschattet.

"Ich denke die zweitägige Pause hat Körper und Geist gutgetan, wir haben diese Woche intensiv gearbeitet und fahren mit Selbstvertrauen nach Braunschweig." Mit diesen Worten eröffnete KSC-Trainer Christian Eichner die Online-Pressekonferenz am Donnerstag. 

Wochenende frei

Aufgrund der Länderspielpause genehmigte der Fußballlehrer seiner Mannschaft nämlich zwei freie Tage. Nur Dirk Carlson und Dominik Kother mussten für die luxemburgische Nationalmannschaft beziehungsweise die deute U-21 die Knochen hinhalten, kehrten aber unverletzt zurück.

Christian Eichner auf der Online-Pressekonferenz des KSC. Bild: Screenshot/KSC/ka-news

Allerdings: In der Nationalmannschaft Luxemburgs gab es zwei bestätigte Corona-Fälle. Droht nun also dem KSC der erste Fall? Eichner reagierte beruhigend auf die Frage und erklärte, dass am Donnerstag die üblichen Tests bei der Mannschaft anstehen. Carlson sei zwar zurück, gesehen habe er ihn aber noch nicht, so der Cheftrainer und betonte: "Wir wollen uns und andere schützen."

"Qualität in jedem Mannschaftsteil"

Ansonsten gilt der Fokus dem kommenden Gegner. "Braunschweig ist ein Team mit dem wir uns bis zuletzt um den Klassenerhalt duellieren werden und die in jedem Mannschaftsteil Qualität haben", prognostizierte Eichner. Vor allem die Offensive mit Martin Kobylanski und Nick Proschwitz sticht hier heraus.  Als "Sechs-Punkte-Spiel" bezeichnete Eichner das Spiel aber noch nicht. "Dafür ist es im Moment noch zu früh und die Abstände in der Tabelle einfach zu gering."

Philipp Hofmann bleibt mit Blick auf seine Braunschweiger Vergangenheit gelassen. Bild: Screenshot/KSC/ka-news

Nichtsdestotrotz würden drei Punkte auf dem Konto des KSC gut aussehen. Insbesondere nach dem guten Auftritt in Hamburg. Der soll bestätigt werden. "Unsere Tendenz geht klar nach oben und wir wollen wieder gewinnen", gab Philipp Hofmann zu Protokoll.

Hofmann bleibt gelassen

Für den Stürmer wird es ein Treffen mit der Vergangenheit. Bevor der 27-Jährige zum KSC wechselte, spielte er knapp 1,5 Jahre für die Löwen. Sentimentalität löst das bei Hofmann aber nicht aus: "Für mich spielt das keine Rolle, immerhin habe ich ja schon ein paar Stationen hinter mir und deswegen ist das nichts Neues für mich." 

Darmstadts Aytac Sulu (r) und Braunschweigs Philipp Hofmann im Kopfballduell um den Ball. Bild: Arne Dedert

Personell kann Eichner fast aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Janis Hanek und Marco Djuricin sind alle Spieler fit, dementsprechend hoch ist die Konkurrenzsituation im Kader. Welche Lösung Eichner für die Partie am Samstag wählt, ließ der 37-Jährige offen.

Insbesondere auf den Flügeln und in der Innenverteidigung muss Eichner den ein oder anderen Spieler enttäuschen: "Ich bin froh, in dieser Situation sein zu können, der Konkurrenzkampf ist voll entfacht und wir werden die für uns richtige Entscheidung treffen."

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