KSC-Cheftrainer Alois Schwartz während des Trainings
Bild: Tim Carmele | TMC-Fotografie
Vorfreude beim KSC aufs Spitzenspiel gegen Münster: "Wir müssen versuchen unsere Serie auszubauen"
Karlsruhe
06.12.2018 13:53
Zum vorletzten Mal in diesem Kalenderjahr tritt der Karlsruher SC im heimischen Wildparkstadion an. Und hier wartet noch einmal ein absolutes Highlight, denn am Samstag (Anpfiff 14 Uhr) gastiert Preußen Münster zum Spitzenspiel in der Fächerstadt.

Aktuell liegt Münster zwar "nur" auf Rang sechs, zu den zweitplatzierten Karlsruhern sind es aber auch ebenfalls lediglich drei Punkte Rückstand. Entsprechend groß fällt der Respekt aus, den KSC-Cheftrainer Alois Schwartz dem Kontrahenten entgegenbringt: "Es ist eine sehr stabile Mannschaft, die einen guten Ball spielt und natürlich auch vorne ihre Qualitäten hat." 

Es warte ein hartes Stück Arbeit auf die Hausherren, "aber da freuen wir uns drauf", schob Schwartz am Donnerstag bei der obligatorischen Pressekonferenz vor dem 18. Spieltag nach und ergänzt: "Wir wollen natürlich die Heimpunkte hier behalten!" 

Sararer noch kein Thema für den Kader

Seine Mannschaft gehe die Partie selbstbewusst an, sieht darin aber kein besonderes Duell: "Für uns ist es wie jedes andere Spiel. Immer wieder wiederhole ich es: diese Liga ist sehr eng und deswegen ist es egal, ob wir auf Platz zwei stehen oder auf Platz fünf. Das sind alles Momentaufnahmen und wir müssen versuchen unsere Serie auszubauen." 

Personell kann der Coach auf das Personal der Vorwoche zurückgreifen. Justin Möbius hat noch mit den Folgen seines Autounfalls zu kämpfen. Alexander Groiß dürfte aufgrund von Trainingsrückstand keine Option sein. Das gilt auch für Neuzugang Sercan Sararer. "Wir müssen Geduld mit ihm haben", betonte Schwartz. "Wir werden ihn so aufbauen, dass er uns zu gegebener Zeit helfen kann. Für Samstag wird es noch nicht reichen."


KSC-Training am 5. Dezember

Marco Thiede Sercan Sararer Sercan Sararer

Sararer selbst hatte nach seinem ersten Training beim KSC am Vortag bereits erklärt: "Ich bin dankbar, dass ich diese Chance bekomme und werde alles dafür tun, um schnellstmöglich der Mannschaft helfen zu können. Ich freue mich einfach auf die Zusammenarbeit mit dem KSC." Er wisse, dass er an seiner Fitness noch arbeiten muss: "Ich war lange Zeit raus, das war eine schwierige Zeit. Aber ich habe damit abgeschlossen und bin schmerzfrei."

Ein Akteur, der sich zuletzt in den Fokus und die Startformation gespielt hatte, ist Burak Camoglu. Mit Sararer hat er nun einen weiteren Konkurrenten für die Flügelpositionen bekommen. Dennoch kann der 22-Jährige der neuen Situation viel Positives abgewinnen: "Es ist gut, dass Konkurrenz da ist, denn sonst wäre Fußball langweilig. Wir verstehen uns gut und es pusht mich, weiterhin Vollgas zu geben."

Burak Camoglu
Burak Camoglu freut sich über die neue Konkurrenz-Situation. Bild: Reisenauer

Eine gute Gelegenheit den Trainer von sich zu überzeugen hat Camoglu auf jeden Fall gegen gegen Münster. Kurzentschlossene Fans haben am Samstag zudem noch alle Möglichkeiten, das Spiel live zu sehen. Am Donnerstag stand der Vorverkauf bei 8.800 Tickets. 

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