Alois Schwartz
Trainer Alois Schwartz erwartet ein ausgeglicheneres Spiel als im vergangenen Jahr.
Bild: Ingo Rothermund
Vor dem Pokalspiel gegen Hannover 96: "Wir haben noch eine Kleinigkeit gut zu machen", sagt KSC-Coach Alois Schwartz
Karlsruhe
09.08.2019 15:12
Am kommenden Montag (18.30 Uhr) trifft der Karlsruher SC in der ersten Runde des DFB-Pokals auf Hannover 96. Gegen die Niedersachsen setzte es in der vergangenen Pokalsaison eine herbe 0:6-Klatsche. Für die Blau-Weißen ist Wiedergutmachung angesagt.

Rund 8.000 Tickets waren am Freitag für die Partie verkauft - aus Hannover werden rund 350 Fans erwartet. Die anwesenden Zuschauer dürfen sich wohl auf ein spannenderes Spiel freuen, als noch im vergangenen Jahr. "Wir haben eine Kleinigkeit gut zu machen. Vergangene Saison sind wir unter die Räder gekommen", sagt Cheftrainer Alois Schwartz bei der Pressekonferenz. Er weiß aber:"Hannover wird uns alles abverlangen!"

Die Blau-Weißen können fast aus den Vollen schöpfen. Zu Sven Müller, Burak Camoglu und Martin Röser gesellen sich Janis Hanek und Saliou Sané ins Lazarett. "Sané hat eine Zerrung und muss einige Tage pausieren. Hanek hat ein Gerstenkorn und sieht auf dem einen Auge kaum etwas", so Schwartz.

Alois Schwartz
Trainer Alois Schwartz erwartet ein ausgeglicheneres Spiel als im vergangenen Jahr. Bild: Ingo Rothermund

Nach den beiden Siegen zum Auftakt ist der KSC aktuell in einer guten Form: "Wir wollen den Schwung aus den ersten beiden Spielen mitnehmen. Mit unseren Fans im Rücken haben wir gute Chancen aufs Weiterkommen", so Mittelfeldspieler Lukas Fröde bei der Pressekonferenz vor dem Pokalspiel. 

Lukas Fröde
Mittelfeldspieler Lukas Fröde bei der Pressekonferenz vor dem Pokalspiel gegen Hannover 96. Bild: Ingo Rothermund

Alois Schwartz definiert allerdings eine klare Rollenverteilung: "Der Pokal hat seine eigenen Gesetze, aber du spielst gegen einen Absteiger, der ein ganz anderes Budget hat als wir als Aufsteiger. Hannover hat eine ganz andere Qualität im Kader."

Bei 96 steht unter anderem der ehemalige KSC-Profi Florent Muslija unter Vertrag, der in den ersten beiden Saisonspielen jeweils 90 Minuten durchgespielt hat. Der 21-Jährige wechselte im Sommer 2018 in den Norden - elf Jahre lang hatte er die Schuhe für den Karlsruher SC geschnürt. 

Der KSC hat kein Elfmeterschießen trainiert

Vergangenheit im Wildpark hat auch der Cheftrainer von Hannover, Mirko Slomka. Er hatte von Dezember 2016 bis April 2017 die Verantwortung an der Seitenlinie beim KSC. In zehn Spielen holte er im Schnitt allerdings nur 0,8 Punkte. Für Schwartz aber kein besonderes Treffen zwischen den Trainerbänken. "Mehr als vom Hallo sagen kenne ich Mirko Slomka nicht", so der 52-jährige Nürtinger.

Im Pokal kann ein Spiel auch über 90 Minuten hinaus gehen. 120 Minuten oder gar erst das Elfmeterschießen entscheidet über Gewinner und Verlierer. Aber vom Punkt hat die Mannschaft nicht gesondert trainiert. "Wobei wir nach dem Turnier gegen Hertha BSC und Sturm Graz eigentlich Elfmeterschießen üben müssten", schmunzelt Schwartz. Aber egal wie lange das Spiel geht, am Ende soll es anders ausgehen als vergangene Runde. "Wir wollen das 0:6 vergessen machen", gibt sich Alois Schwartz kämpferisch.

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