David Pisot
David Pisot
Bild: Tim Carmele | TMC-Fotografie
KSC reist mit positiven Eindrücken zum Überraschungsteam nach Osnabrück
Karlsruhe
13.09.2018 13:46
Aus Sicht der Spieler des Karlsruher SC mussten sie sich wahrscheinlich viel zu lange gedulden, um sich endlich wieder auf dem Platz beweisen zu können. Am Samstag (Anpfiff 14 Uhr) steht nun beim VfL Osnabrück das ersehnte Pflichtspiel an. Ein Duell, in dem die Vorzeichen beider Teams kaum unterschiedlicher sein könnten.

Das Debakel gegen Lotte tat weh. Daran hatten die KSC-Akteure auch einige Zeit zu knabbern. Die Länderspielpause wurde mit drei Testspielen dazu genutzt, auch weiter an den eigenen Schwächen zu arbeiten. Mit Erfolg, wie Cheftrainer Alois Schwartz betont. Vor allem beim 3:0-Erfolg gegen Lustenau habe ihn die Mannschaft überzeugt.

"Die Mannschaft hat sehr gut gespielt, hat keine Torchance des Gegners zugelassen", ist Schwartz zufrieden, dass die defensive Stabilität hier zurückkehrte. Diese wird auch am Samstag in Osnabrück nötig sein. Innenverteidiger David Pisot schickte am Donnerstag bei der Pressekonferenz vor dem siebten Spieltag warnende Worte in Richtung seiner Kollegen: "Wir dürfen die Anfangsphase nicht verschlafen, sonst gibt es ein böses Erwachen."

Lorenz drängt in Startelf

Er selbst spielte von 2012 bis 2016 beim VfL und weiß wie breit die Brust des kommenden Gegners aktuell ist. Osnabrück hat in dieser Saison noch kein Spiel verloren, ist mit 12 Punkten Dritter. Nach Platz 17 im Vorjahr durchaus eine Überraschung. "Die werden uns von Beginn an aggressiv anlaufen", glaubt Pisot. Entsprechend mutig müsse man auftreten. Ob und wie Schwartz für dieses Unterfangen seine Startformation umbaut, verriet er noch nicht.

Am Mittwoch allerdings hatte er mit Marc Lorenz in der vermeintlichen Stammformation trainiert. Dieser bekam auch einen Tag später ein Sonderlob, habe "einen großen Schritt nach vorne gemacht" und dränge sich laut Schwartz durchaus auf. Der Coach betont: "Wir sind schlecht in die Länderspielpause gekommen und wollen gut aus der Länderspielpause rauskommen."

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