Daniel Gordon
Daniel Gordon
Bild: Reisenauer
KSC geht mit Zuversicht und Rückenwind in die Relegation
Karlsruhe
16.05.2018 16:15
Die Vorfreude ist groß beim Karlsruher SC vor dem Relegations-Duell gegen Erzgebirge Aue um den letzten Startplatz in der zweiten Bundesliga. "Das sind noch einmal zwei absolute Highlights zum Abschluss der Saison", meint jedenfalls Sportdirektor Oliver Kreuzer.

Die Ausgangslage ist klar: Während Aue etwas zu verlieren hat, kann der KSC eigentlich in der Relegation nur gewinnen. Das weiß man bei den Badenern vor dem ersten Aufeinandertreffen am Freitag (18.15 Uhr, live im ZDF) im heimischen Wildparkstadion auch genau so einzuschätzen. "Die ganze Mannschaft freut sich auf diese zwei Begegnungen", erzählt Verteidiger Daniel Gordon am Mittwoch bei einer Pressekonferenz.

 

 

Zugleich warnt sein Cheftrainer Alois Schwartz aber auch vor dem durchaus spielstarken Gast aus dem Erzgebirge. "Aue spielt einen guten Ball, da müssen wir dagegen arbeiten." Immerhin holte der Zweitligist in dieser Saison 40 Punkte - normalerweise ein Wert, mit dem die Liga gehalten wird. Schwartz selbst sah das letzte Saisonspiel in Darmstadt, das im Nachgang noch für viel Aufregung sorgte. Beim KSC jedenfalls hofft man, dass es im Relegationsduell nun in kniffligen Situationen keine Konzessionsentscheidungen gibt. 

Beste Stimmung am Mittwoch beim KSC: Daniel Gordon, Alois Schwartz und Oliver Kreuzer (v.l.) Bild: Wessinger

Dabei können die Blau-Weißen auf ihren gesamten Kader zurückgreifen. Fabian Schleusener trainiert wieder voll, auch Matthias Bader ist in der Abwehr wieder eine gute Alternative. Die Konzentration richtet sich dabei voll und ganz auf Freitag und das Heimspiel "und was wir dort aufs Parkett bringen wollen", wie Gordon sagt.

24.600 KSC-Fans werde dann dabei sein. Aus Aue werden rund 1.000 Zuschauer erwartet. Was für ein Spiel sie erwartet? Auf jeden Fall eines, in dem der KSC defensiv so kompakt stehen wollte, wie in den vergangenen Wochen und Monaten. "Zuhause soll es kein Gegentor geben, der Rest ist egal", fasst Kreuzer zusammen. Und wie sieht es Alois Schwartz? "Wir gehen es so an, dass wir nach beiden Spielen - wenn wir zusammenrechnen - das Ergebnis haben, was wir brauchen."

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