Marc Lorenz
Marc Lorenz
Bild: Reisenauer/Archiv
KSC gegen Würzburg wieder mit Gordon - aber ohne Unterstützung von den Zuschauerrängen
Karlsruhe
12.04.2019 15:40
Erst am Montag (Anpfiff 19 Uhr) ist der Karlsruher SC im Auswärtsspiel bei den Würzburger Kickers gefordert. Für die Badener ein wichtiges Spiel im Aufstiegskampf, auf lautstarke Unterstützung dürfen sie aber nicht hoffen - aus für die Fans gutem Grund.

Es ist eine einfache Rechnung: Gewinnt der KSC die letzten sechs Saisonspiele, sind die Badener nicht mehr von Aufstiegsrang zu verdrängen. Dass sie eine solche Serie hinlegen können, bewies die Mannschaft von Alois Schwartz bereits in der Hinrunde, als eben genau diese letzten sechs Partien mit der vollen Punktzahl abgeschlossen wurden. 

"Wir müssen den Fokus auf uns legen und einfach unser Spiel durchziehen. Dann ist es auch egal, wenn alle anderen gewinnen", weiß Mittelfeld-Spieler Marc Lorenz. "Wenn wir sechs Spiele gewinnen, sind wir durch und müssen auf niemanden schauen."

Gordon kehrt gegen Würzburg in Startelf zurück 

Genau dies will der KSC am Montag auch in Würzburg auf den Platz bringen. "Wir müssen zeigen, dass wir Tabellenzweiter sind", so die klare Ansage von Lorenz am Freitag auf der Spieltags-Pressekonferenz. Doch bei den Kickers wartet ein schweres Spiel. Die Kickers sammelten in der Flyeralarm Arena 24 ihrer 44 Punkte ein. Dazu verfügen die Gastgeber laut Lorenz über ein gutes Umschaltspiel und gute Standards.

Entsprechend wird der Fokus beim KSC wieder auf der Defensivarbeit liegen. Hier vertraut Cheftrainer Alois Schwartz wieder auf seine Stamm-Innenverteidigung mit David Pisot und Daniel Gordon, der nach abgesessener Gelbsperre zurück in der Anfangself ist. 

; am 28.03.2019, Herren, Fußball, Saison 2018/2019, 3.Liga, Training, Karlsruher SC.
Daniel Gordon (KSC 3) beim Schusstraining auf das Tor. Bild: Tim Carmele | TMC-Fotografie

Stimmungsboykott der Fans wegen ungeliebtem Montagsspiel

Wer dafür auf die Bank muss, konnte Schwartz drei Tage vor der Partie noch nicht sagen: "Letztendlich sind alle Spieler fit, da können wir aus dem Vollen schöpfen und dann hoffentlich die richtige Wahl treffen." Lediglich Sven Müller (Bandscheibenvorfall) und Tim Kircher (Trainingsrückstand nach Grippe) fallen aus. 

Während die Mannschaft auf dem Feld um die wichtigen Punkte kämpft, wird es im Zuschauerbereich der Gäste vermutlich recht ruhig sein. Die Fans haben aufgrund der ungeliebten Anstoßzeit zum Stimmungsboykott aufgerufen. Lorenz versteht das Handeln, denn Auswärtsspiele seien für Zuschauer auch immer mit großem Aufwand verbunden. Dennoch hofft er, "dass die Szenen kommen, damit die Fans einen Grund haben zu jubeln und uns anzufeuern."

So voll wie gegen Aalen in der letzten Saison wird es am Montag auf den Würzburger Rängen wohl nicht sein. Bild: Reisenauer

Finale um den badischen Pokal im Wildparkstadion?

Noch immer kein Austragungsort gefunden ist unterdessen für das Finale im badischen Verbandspokal zwischen dem KSC und dem SV Waldhof Mannheim am 25. Mai. Mehrere Vereine, darunter der SV Sandhausen, hatten als Austragungsort bereits abgesagt. Aktuell laufen Planungen, das Hochsicherheitsspiel im Wildpark auszutragen, wie Sportdirektor Oliver Kreuzer am Freitag erklärte - obwohl an diesem Wochenende in der Fächerstadt auch das Verfassungsfest gefeiert wird. 

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