Bild: Tim Carmele | TMC-Fotografie
KSC bei Carl Zeiss Jena: Der Spieltag kurz und kompakt
Karlsruhe/Jena
09.02.2019 06:00
Der Karlsruher SC steht vor der Herausforderung einer Englischen Woche. Zum Auftakt treten die Badener am Samstag (14 Uhr) bei Carl Zeiss Jena an. Hier gibt es alle Infos kurz und kompakt zusammengefasst.

Die Ausgangslage: Der KSC steht nach dem geglückten Auftakt gegen Fortuna Köln weiterhin auf dem zweiten Platz und ist seit nunmehr neun Partien ungeschlagen. Mit 42 Punkten beträgt der Vorsprung auf Rang drei zwei Zähler, fünf Punkte Abstand sind es sogar schon zu Platz vier. 

Die Hausherren aus Jena mussten am Freitagabend zusehen, wie sie auf einen Abstiegsplatz abrutschten und als 17. in ihr Heimspiel starten. Doch noch ist alles ganz eng im Tabellenkeller, jeder Punkt kann entscheidend sein.. Seitdem Lukas Kwasniok das Traineramt übernahm, wurden in vier Partien sechs Punkte geholt, zuletzt gab es drei torlose Remis in Folge. 

Die Folgen: Am Freitagabend bekam der KSC Schützenhilfe aus Großaspach. Der "Dorfklub" gewann bei Tabellenführer Osnabrück. So können die Karlsruher mit einem Sieg auf zwei Punkte an den VfL heran rutschen - bei einem Spiel weniger. Ohne Punkte könnte es runter auf Rang drei gehen.

Für die Hausherren aus Jena zählt wie erwähnt jeder Zähler. Die Thüringer sind derzeit punktgleich mit Cottbus (16.) und Köln (18.), doch auch rang 13 ist nur zwei Punkte entfernt. 

Stadion: Ernst-Abbe-Sportfeld (Fassungsvermögen: 10.600 Zuschauer).

Fanunterstützung: Jena rechnet mit 5.000 bis 6.000 Zuschauern. Der KSC kann sich über mindestens 380 Fans freuen, die den Weg nach Thüringen auf sich nehmen. 

Wiedersehen: Seit dem 9. Dezember 2018 ist Lukas Kwasniok Trainer in Jena. In vier Spielen sammelte der Coach sechs Punkte, ist noch ungeschlagen. Bis zum Sommer war Kwasniok, der in Jena auch als Sportdirektor tätig ist, noch beim Nachwuchs des KSC angestellt. Im Dezember 2016 durfte der 37-Jährige auch zwei Spiele als Interimscoach bei den Profis machen, holte hier zwei Unentschieden.

Neben Kwasniok befinden sich auch andere im Wildpark bekannte Namen im Kader der Hausherren. So holte Jena im Winter etwa Jannis Kübler zu sich. Dieser spielte zuletzt beim FC Schalke 04, schaffte den Sprung zu den Profis aber nicht. Auch Pierre Fassnacht war bis 2017 beim KSC unter Vertrag, im Januar verschlug es ihn nach Jena.

Schiedsrichter: Patrick Hanslbauer (Fürth) pfiff in dieser Saison vier Drittiga-Partien, darunter das torlose Remis von Jena gegen Aalen (19. Oktober). Ihm zur Seite stehen Steffen Grimmeißen und Martin Speckner.

Drohende Sperren: Daniel Gordon und Manuel Stiefler mit jeweils vier Gelben Karten.

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