Marvin Pourié
Marvin Pourié
Bild: Reisenauer
KSC-Neuzugang Pourié: "Das Mannschaftsgefüge ist überragend"
Karlsruhe
12.02.2018 16:15
Torschützen erraten fällt beim Karlsruher SC derzeit nicht schwer. Fabian Schleusener ist der Mann für die entscheidenden Momente vor dem Tor. Auf zehn Saisontreffer kommt er bereits, traf in den vergangenen vier Spielen dreimal. Doch so erfreulich der Lauf für ihn ist, umso schwerer wird es für Neuzugang Marvin Pourié, ihm den Platz in der Startelf streitig zu machen. Doch der sieht das (noch) ganz entspannt, freut sich vielmehr darüber, endlich wieder auf dem Platz zu stehen.

"Es ist einfach schön, überhaupt wieder auf dem Rasen zu stehen. Schon die sieben Minuten gegen Wehen Wiesbaden, als ich reinkam, und auch jetzt waren toll", freut sich der Angreifer über jede Einsatzmöglichkeit und seinen ersten Einsatz im heimischen Wildparkstadion am Samstag beim 1:.0-Erfolg gegen Fortuna Köln. "Wir haben gewonnen, den nächsten Dreier geholt - das ist die Hauptsache." Klar sei für ihn aber auch, dass die komplette Mannschaft an der Chancenverwertung arbeiten müsse: "Wir hatten einige Chancen, die wir reinmachen müssen."

Doch zugleich lobt er seine neuen Mannschaftskollegen, mit denen er nun seit zwei Wochen zusammenarbeitet. "Das Mannschaftsgefüge ist überragend", meint der 27-Jährige. Vor allem die Kombination aus Fabian Schleusener und Anton Fink in der Offensive mache "eine brutal geile Arbeit". Beide würden super zusammen harmonieren, entsprechend schwer sieht es Pourie um einen Stammplatz bestellt "Da muss man erst einmal reinkommen. Ich werde mich im Training weiter zeigen und dann entscheidet der Trainer", so die Ansage des Stürmers. Zugleich nimmt er die aktuelle Rolle in der zweiten Reihe aber sportlich: "Das aktuelle Mannschaftsgefüge zu zerstören wäre fatal. Denn wir haben Erfolg und das ist am allerwichtigsten."

Dazu ist er nach eigener Aussage noch immer nicht bei 100 Prozent Leistungsfähigkeit. "Ich habe lange nicht gespielt, noch etwas Trainingsrückstand und brauche Geduld und Spielpraxis", weiß der Mittelstürmer. "Ich möchte so schnell wie möglich wieder dahin kommen, wie ich einmal war und dann der Mannschaft helfen."

Vielleicht kommt die Chance schneller, als er erwartet. Immerhin hat der KSC eine Englische Woche zu absolvieren, muss am Mittwoch nach Osnabrück (19 Uhr) und dann am Samstag (14 Uhr) zum Halleschen FC. Da könnte der ein oder andere Mannschaftskollege vielleicht einmal eine Verschnaufpause gebrauchen - und dann steht Pourié bereit.

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