Karlsruher SC - VFR Aalen, 13.03.2019, Herren, Saison 2018/2019, 3.Liga, Fußball,  Heimspiel, Wildparkstadion, Karlsruhe, Germany, GER
Sichtlich enttäuscht, Alois Schwartz (KSC Trainer)
Bild: Tim Carmele | TMC-Fotografie
"Genug geredet": KSC will gegen Unterhaching dreifach punkten - aber wie gut ist die Defensive aufgestellt?
Karlsruhe
04.04.2019 15:32
Der Karlsruher SC will zurück in die Erfolgsspur und den nächsten Heimsieg einfahren. Gegen die SpVgg Unterhaching (Samstag, 6. April, 14 Uhr) fehlt den Blau-Weißen allerdings eine wichtige Stütze in der Defensive: Verteidiger Daniel Gordon fällt aus. Während der Ersatz für ihn bereits feststeht, bereitet die defensive Mittelfeld-Besetzung Trainer Alois Schwartz noch Kopfzerbrechen.

Daniel Gordon wird an diesem Spieltag nur zusehen können. Das stand bereits während der 0:2-Niederlage beim SV Wehen Wiesbaden fest. Der Innenverteidiger sah zum fünften Mal in dieser Spielzeit die Gelbe Karte, ist somit gesperrt. Eine Lösung hatte Cheftrainer Alois Schwartz am Donnerstag bei der Spieltags-Pressekonferenz aber schon parat: Christoph Kobald übernimmt die Position im Abwehrzentrum. 

Christoph Kobald (KSC 22) schießt den Ball, links Sercan Sararer (KSC 23). Bild: Tim Carmele | TMC-Fotografie

Doch damit fehlt der der 21-jährige Österreicher dem defensiven Mittelfeld neben Marvin Wanitzek. Wer diese Stelle einnehmen soll, bereitet Schwartz deutlich mehr Kopfzerbrechen. "Da tüfteln wir noch ein bisschen", verriet er im Vorfeld der Partie des 32. Spieltags. Möglich wäre ein Einsatz von Alexander Groiß. Aber auch die Variante mit Manuel Stiefler im Zentrum und Burak Camoglu auf der Außenbahn brachte der Coach an. 

Schwartz: "Wir haben genug geredet, genug Lehrgeld bezahlt"

Egal wer am Samstag in der Startelf steht, die Aufgabe ist klar: "Wir sind am Samstag schon auch in der Pflicht, diesmal die drei Punkte im Wildpark zu behalten", betont Schwartz. Stürmer Anton Fink sieht es ähnlich: "Wir sollten nicht so viel reden, sondern auf dem Platz 90 Minuten zeigen, dass wir das Spiel gewinnen wollen."

; am 28.03.2019, Herren, Fußball, Saison 2018/2019, 3.Liga, Training, Karlsruher SC.
Am Boden, Anton Fink (KSC 30) hat den Ball im Blick. Bild: Tim Carmele | TMC-Fotografie

Auf die leichte Schulter wird der KSC das Duell mit Unterhaching auf keinen Fall nehmen: "Wenn wir das machen, dann weiß ich  auch nicht mehr. Wir haben genug geredet, genug Lehrgeld bezahlt in solchen Situationen. Jeder weiß um was es geht." Auch von der bislang schwächeren Rückrunde der Gäste aus Unterhaching (9 Punkte aus 12 Spielen) und der Verletzung von Topstürmer Stephan Hain darf sich der KSC nicht blenden lassen.

Schwartz sieht vor dem Tor noch deutliche Steigerungsmöglichkeiten

"Die Mannschaft hat trotzdem Qualität, hat gegen Halle auch viel Pech gehabt, dass sie da das Tor nicht machen. Sie haben trotzdem noch gute Leute vorne drin mit Bigalke und Schimmer. Deswegen wären wir ganz schlecht beraten, wenn wir  das auf die leichte Schulter nehmen", weiß Schwartz. 

Bild: Carmele/TMC-Fotografie

Es gebe nun nichts mehr zu verschenken. "Wir haben uns selbst in diese Situation gebracht. Wir hatten vorher genug Möglichkeiten, selbst einmal einen Schritt zu tun." Insbesondere beim Verwerten von Torchancen sieht Schwartz deutlichen Steigerungsbedarf. "Wir müssen vor dem Tor wieder effektiver werden, entschlossener und kaltschnäuziger." Der 52-Jährige weiß: "Wir müssen punkten und zwar dreifach."

Wer nicht vor Ort sein kann, der SWR überträgt das Spiel um 14 Uhr im Livestream: https://www.swrfernsehen.de/Livestream-SWR-Fernsehen-BW,livestream-swr-fernsehen-bw-104.html

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