Wellenreuther und Pilarsky
Ingo Wellenreuther und Günter Pilarsky in Flachau
Bild: Linder
Neues Stadion: KSC-Präsidium fährt zur Entscheidung nach Karlsruhe
Karlsruhe
19.07.2016 12:14
Kurz vor acht Uhr heute morgen verließen Präsident Ingo Wellenreuther und Vizepräsident Günter Pilarsky des Karlsruher SC das Trainingslager des KSC in Flachau, um rechtzeitig zur Gemeinderatssitzung am Mittag in Karlsruhe zu sein, in der die endgültige Entscheidung über den Bau des neuen Wildparks fallen soll.

Das neue Stadion würde nicht nur dem KSC bessere Bedingungen bieten, sondern auch der Stadt Karlsruhe gut zu Gesicht sstehen."Wir hoffen natürlich sehr, dass der Gemeinderat dem vom Oberbürgermeister vorgelegten Plan zustimmt", sagt Präsident Wellenreuther. "Wir haben gemeinsam mit der Stadt in den letzten beiden Jahren vieles auf den Weg gebracht, um dieses Stadion zu realisieren."

"Wichtige Entscheidung für KSC und Stadt"

"Der KSC hat auch einiges an Geld in die Hand genommen, um mit renommierten Experten, die schon sehr viele Stadien geplant haben, Konzepte für den neuen Wildpark zu erarbeiten. All dies ist in die Gespräche mit der Stadt eingeflossen und jetzt sind wir soweit, dass dieses Projekt in den nächsten Jahren verwirklicht werden kann", so Wellenreuther weiter.

"Da ist es für uns als Vereinsverantwortliche selbstverständlich, bei dieser Gemeinderatssitzung anwesend zu sein, auch um zu dokumentieren, wie wichtig diese Entscheidung – nicht nur für den KSC, sondern auch für die Stadt ist", so Wellenreuther. Dass es im Vorfeld dieser Sitzung nochmals Versuche gab, das ganze Vorhaben in Frage zu stellen, verstehen Wellenreuter und Pilarsky nicht.

"Ich bin eigentlich überrascht, dass diese Diskussion jetzt nochmals so geführt wird. Es wurde doch schon ein Beschluss gefasst, dass dieses Stadion gebaut wird. Warum man das jetzt wieder alles in Frage stellen will, erschließt sich mir aus sachlichen Gründen überhaupt nicht", so Pilarsky, der die jetzt wiederholten Bedenken, dass der KSC angeblich die finanziellen Belastungen eines solchen Projektes nicht würde schultern können, ebenso wenig nachvollziehen kann, wie Ingo Wellenreuther.

Finanzierung durch Businessplan geregelt

"Es gibt einen mit der Stadt abgestimmten Businessplan, der dies alles regelt. Der Verein wird eine eigene Betreibergesellschaft in der Rechtsform der GmbH gründen. Sämtliche Gewinne aus dem Stadionbetrieb werden bei dieser Betreiber-GmbH anfallen", so der KSC-Präsident.

"Aus diesen Gewinnen bildet der KSC eine Rücklage in Höhe von maximal 3,5 Millionen Euro, was einer kompletten Jahrespacht entspricht, die in der ersten Bundesliga fällig wäre. Diese 3, 5 Millionen sich als Sicherheit garantiert und der KSC als eingetragener Verein haftet für alle Zahlungsverpflichtungen der Betreiber-GmbH. Gegenteilige Behauptungen entbehren jeglicher Grundlage", sagt Wellenreuther.

Der baut, wie auch Günter Pilarsky, darauf, dass das Stadtparlament heute eine Entscheidung trifft, die dann endgültig dazu führt, dass mit dem Projekt Wildpark nach jahrelangen Querelen endlich begonnen werden kann.

ka-news ist bei der Gemeinderatssitzung mit einem Live-Ticker zur den Geschehnissen vor Ort.

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