Christian Eichner möchte gegen Sandhausen seinen zweiten ersten Sieg feiern.
Christian Eichner möchte gegen Sandhausen seinen zweiten ersten Sieg feiern.
Bild: Tim Carmele
Der KSC vor dem Derby: "Wollen endlich drei Punkte in Karlsruhe behalten"
Karlsruhe
15.10.2020 12:55
Der Karlsruher SC ist in dieser Saison noch tor- und punktlos. Das soll sich am Samstag (13.00) im Derby gegen den SV Sandhausen ändern. Das Spiel gegen den Klub aus dem Hardtwald könnte, wie schon zu Jahresbeginn ein besonderes werden: Damals feierte Christian Eichner seinen ersten Sieg als KSC-Chefcoach.

Rückblick: Am 23. Februar diesen Jahres feierte der Karlsruher SC einen 2:0 Auswärtserfolg gegen den SV Sandhausen. Es war der erste Sieg unter dem neuen Cheftrainer Christian Eichner. Ein erneuter "erster Sieg" würde dem KSC auch in der aktuellen Situation gut zu Gesicht stehen.

"Damals war es mein erster Sieg, es würde mich sehr freuen, wenn es am Samstag unser erster Sieg werden würde", gab Christian Eichner auf der Online-Pressekonferenz des KSC zu Protokoll. "Es wäre die langersehnte Belohnung für unsere harte Arbeit", so Eichner weiter.

Erschwerte Woche für Eichner

Harte Arbeit die unter der Woche von der ein oder anderen Hiobsbotschaft gestört wurde: Das Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) im Lagardère-Prozess sowie die Verletzung von Alexander Groiß und Christoph Kobald. Während Groiß  - genau wie Janis Hanek - für das Derby wohl ausfallen wird, stehen Eichner ansonsten alle Spieler zur Verfügung.

Der Einsatz von Marvin Wanitzek gegen Sandhausen ist noch offen. Bild: Carmele | TMC-Fotografie

Ein kleines Fragezeichen steht aber noch hinter Marvin Wanitzek. Der Co-Kapitän "war acht, neun Tage raus, hat aber fleißig gearbeitet", bescheinigt Eichner. "Wir müssen abwarten, wie er auf die Belastungssteigerung reagiert und schauen, wie der Plan für Samstag ist."

Thiede freut sich über Konkurrenzsituation 

Fit ist auf jeden Fall Marco Thiede. Er ist einer von aktuell vier KSC-lern mit Sandhausen-Vergangenheit: "Ich habe schöne Erinnerungen an die Zeit und der ein oder andere kontakt besteht noch. Am Samstag geht es aber um drei Punkte", meint der Rechtsverteidiger, der sich mit der neuen Konkurrenzsituation nach der Verpflichtung von Sebastian Jung, anfreunden kann. 

Marco Thiede trug von 2013 bis 2017 das Trikot des SV Sandhausen. Bild: Carmele | TMC-Fotografie

"Konkurrenz ist immer gut, um die letzten Prozentpunkte herauszukitzeln. Sebastian ist ein toller Spieler, von dem sich jeder im Team eine Scheibe abschneiden kann. Mein Verhältnis zu ihm ist sehr positiv."

"Gedanken kreisen sich täglich ums Team"

Auf der Position des Rechtsverteidigers hat Eichner also die Qual der Wahl. Wie sein Matchplan für das Wochenende aussieht, hielt er aber noch geheim: "Meine Gedanken kreisen sich täglich um das Team. Wir wollen elf Jungs auf den Platz bringen, die alles in die Waagschale werfen."

Dies wird gegen den SVS, dem Eichner in den letzten Jahren gute Arbeit bescheinigt, auch nötig sein, um einen erneuten Ersten und vor allem wichtigen Sieg zu feiern.

 

Es ist nicht mehr möglich, Kommentare zu diesem Artikel zu verfassen.
10 Kommentare