Blick über die Haupttribüne über den Innenraum zur Ostkurve, die gegenwärtig umgebaut wird.
Blick über die Haupttribüne über den Innenraum zur Ostkurve, die gegenwärtig umgebaut wird.
Bild: Carmele/ TMC-Fotografie
Stadt bestätigt: Stadionbaustelle bis zu 30 Millionen Euro teurer
Karlsruhe
06.03.2020 18:00
Der Umbau des Wildparkstadions wird teurer als geplant. Das ist das offizielle Ergebnis einer Beratung des städtischen Eigenbetriebs "Fußballstadion im Wildpark" (EiBS). Dennoch soll das Stadion im Frühjahr 2022 fertiggestellt sein. Grund für die Kostensteigerung sind unter anderem Fluchtwege, Brandschutz und Risiken im Bereich des Baupreisindex.

Die zentralen Botschaften aus dem umfassenden Statusbericht lauten: Der Fertigstellungstermin Ende Mai 2022 kann aus heutiger Sicht gehalten werden. Die Kostenrisiken werden laufend überprüft, das ganze Projekt "intensiv auf Einsparpotenziale untersucht". 

Stadt und KSC teilen sich die Mehrkosten auf

Tatsächlich können sich aus Anpassungen durch die Stadt Karlsruhe als Bauherrin, Sonderwünschen des KSC als künftigem Pächter und Nutzer sowie Nachträgen durch die beauftragte Baufirma Mehrkosten in einem Korridor von 10 bis 30 Millionen Euro ergeben. Das gibt die Stadt in einer Pressemeldung bekannt.

"Darunter finden sich sicherheitsrelevante Positionen im Bereich Entfluchtung und Brandschutz, erhebliche Risiken im Bereich Baupreisindex, aber auch Kosten für die Ausstattung etwa mit Klappsitzen oder die Erweiterung der KSC-Geschäftsstelle im Stadion", so die Stadt Karlsruhe.

(Symbolbild) Bild: privat

Seriös ließen sich die Mehrkosten erst beziffern, wenn die ersten Ausschreibungen erfolgt sind. Auch die Aufteilung der Mehrkosten zwischen Stadt und Verein sei Inhalt intensiver Gespräche.

Zum Thema Regenrückhaltebecken wurde der Betriebsausschuss darüber informiert, dass die jetzt vollzogene Volumenanpassung nicht auf geänderten Vorgaben der Stadt beruht. Die Einleitbedingungen aus dem genannten Areal in die öffentliche Kanalisation wurden bereits 2016 durch das Tiefbauamt festgelegt und haben sich seither nicht geändert. Im Mai wird der Gemeinderat in einer öffentlichen Sitzung zu dieser Entwicklung beraten.

Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert:
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