Training am 04.02.2020, Herren, Fußball, Saison 2019/2020, 2.Liga, Karlsruher SC.
Christian Eichner (neuer KSC Trainer) im Training.
Bild: Carmele|TMC-Fotografie
Neuer KSC-Trainer Eichner will "mit Herz und Kopf" raus aus dem Tabellenkeller
Karlsruhe
04.02.2020 18:58
Morgen steht der Karlsruher SC im DFB-Achtelfinale gegen den 1. FC Saarbrücken auf dem Platz, am Samstag in der Bundesliga gegen den Hamburger SV: Es sind die ersten beiden Spiele unter dem neuen Cheftrainer Christian Eichner. Wie möchte er die Mannschaft zu guten Ergebnissen bringen und die Spiele für den KSC entscheiden? ka-news.de hat beim Training vorbeigeschaut und ihm unter anderem diese Frage gestellt.

Am Montag trennte sich der KSC von seinem Cheftrainer Alois Schwartz: Der Grund waren vier Niederlagen in Folge und damit der Sturz in den Tabellenkeller. Momentan befindet sich der KSC auf dem direkten Abstiegsplatz und muss jetzt um den Verbleib in der zweiten Liga kämpfen.

Zunächst wird  der bisherige Co-Trainer Christian Eichner den Posten vorübergehend übernehmen. Wie geht der 37-Jährige mit dem Druck der kurzen Vorbereitungszeit um? "Zwei Tage vor dem Spiel den Trainer zu wechseln bedeutet, du musst Knöpfe drücken, die kurzfristig funktionieren", sagt er nach der Trainingseinheit am Dienstagmittag im Gespräch mit ka-news.de.

Christian Eichner im Gespräch mit ka-news.de. Bild: Carmele|TMC-Fotografie

Was wird sich mit dem Trainerwechsel konkret verändern? "Es kann die Aufstellung und Art des Fußballs sein, vielleicht auch nur eine Kleinigkeit, die nach außen hin gar nicht auffällt", sagt Eichner. Welche expliziten Punkte er anders handhaben möchte als sein Vorgänger Schwartz, darüber möchte er vorerst keine Auskunft geben.

Verständlich: Spielt er Mittwoch doch gegen einen ehemaligen Vereinskollegen und könnte den überraschenden Trainerwechsel als Vorteil nutzen. "Ein neuer Trainer hat neue Ideen, die kennen wir nicht", so Saarbrücken-Trainer Lukas Kwasniok im Interview mit ka-news.de, "ich kenne Christian Eichner - aber weiß nicht, welche Ideen er hat. Wir haben uns auf den KSC mit Alois Schwartz als Cheftrainer vorbereitet. Jetzt wird einiges anders sein."

Ein Detail verrät Eichner dann doch: Die Torwart-Entscheidung steht bereits fest. Beim morgigen Spiel des DFB-Pokals gegen Saarbrücken wird Marius Gersbeck im Tor stehen. Am Samstag, wenn gegen den HSV das Rückrundenspiel der zweiten Bundesliga ansteht, wird Benjamin Uphoff der Schlussmann sein.

KSC-Training am Dienstag, 4. Februar. Bild: Carmele|TMC-Fotografie

Der neue Trainer zeigt sich nach dem Training  zufrieden mit der Leistung der Spieler. "Ich bin der Meinung, es ist gut, sich der eigenen Stärken zu besinnen und sie auf den Platz zu bringen", so Eichner weiter. Seine Strategie, um die Mannschaft aus dem Tabellenkeller zu holen: "Vorne und hinten fehlerfrei spielen und dazwischen das Spiel mit Herz und Kopf füllen!"


KSC-Training am 4. Februar

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