KSC-Vizepräsident Georg Schattling
KSC-Vizepräsident Georg Schattling
Bild: marvinguengoer.de
Erneutes Plus: KSC legt Bilanzzahlen vor
Karlsruhe
25.09.2016 15:35
Der Karlsruher SC setzt seinen konsequenten Weg der Konsolidierung fort. Das zeigen die am heutigen Sonntag, 25. September, vorgestellten Bilanzzahlen.

Die positive Nachricht fasste Präsident Ingo Wellenreuther auf der Bilanzpressekonferenz im Vorfeld der Mitgliederversammlung in wenigen Worten zusammen: "Wir haben jetzt zum zweiten Mal in Folge schwarze Zahlen schreiben können."

Was sich dahinter verbirgt ist zum Stichtag 30. Juni 2016 ein Gewinn von 2,214 Millionen Euro. Ursprünglich hatte der KSC mit einem Plus von 24.000 Euro kalkuliert. Damit nahm noch einmal das Minus beim Eigenkapital deutlich ab. Aktuell haben die Badener hier "nur" noch ein Minus von 2,411 Millionen Euro. Den Erträgen von 26,820 Millionen Euro stehen demnach Aufwendungen in Höhe von 24,606 Millionen Euro entgegen.

Herausragender Posten ist hier im Vergleich zum Vorjahr die Transfererträge. Waren am 30. Juni 2015 hier 1,494 Millionen Euro ausgewiesen, erwirtschaftete der KSC im vergangenen Jahr bis zum 30. Juni 2016 ein Plus von 6,772 Millionen Euro. Die Zahlen sorgten dafür, dass der Verein für die laufende Saison ohne Probleme die Lizenz erhalten habe, wie Vizepräsident Georg Schattling in einer seiner letzten Amtshandlungen verkündete.

Um allerdings auch weiterhin die Zahlen zum Positiven zu verändern, betonte der Finanzexperte noch einmal die Wichtigkeit eines neuen Stadions. Ohne dieses, sei es dem Verein nicht möglich, nachhaltig Erträge zu erwirtschaften.

Im Haushaltsplan für die laufende Saison, welcher bei der DFL eingereicht und genehmigt wurde, sind Einnahmen in Höhe von etwa 22,8 Millionen Euro und Ausgaben in Höhe von etwa 22,9 Millionen Euro angesetzt, was zu einem kleinen Minus von 111.000 Euro führen würde.

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