Benjamin Uphoff
Benjamin Uphoff (rechts) will die Nummer 1 werden im KSC-Tor.
Bild: Karlsruher SC
Kampfansage: Neuer KSC-Keeper Uphoff will die Nummer Eins werden
Karlsruhe
10.06.2017 05:42
Benjamin Uphoff war die erste Neuverpflichtung des Karlsruher SC für die bevorstehende Drittliga-Saison. Uphoff, der 2015 in einem Testspiel gegen 1860 München einen Treffer aus über 80 Metern per Abschlag erzielte, spielte zuletzt für das Reserveteam des VfB Stuttgart. Jetzt will der Keeper im Tor des KSC die Nummer eins werden.

Herr Uphoff, warum wechseln Sie zum KSC?

Um in meiner Entwicklung den nächsten Schritt zu machen. Ich habe sechs Jahre bei Bundesligavereinen gespielt, aber immer nur in der zweiten Mannschaft. Jetzt war es mir wichtig, dass ich in eine erste Mannschaft reinkomme. In eine Mannschaft, die in der dritten Liga auf alle Fälle angreifen wird und hoffentlich sofort wieder aufsteigt. Ich will mich da beweisen. 

Das heißt: Sie gehen davon aus, dass Sie Keeper und Kapitän Dirk Orlishausen verdrängen und die neue Nummer eins im Tor des KSC werden?

Das ist natürlich das Ziel. Aber es ist natürlich auch klar, dass auch Dirk Orlishausen spielen will. Jeder Sportler will spielen. Schauen wir mal, wie die Vorbereitung läuft. Der Bessere wird dann spielen.

Hat man Ihnen irgendwelche Zusagen gemacht, dass Sie spielen?Immerhin steht neben Orlishausen mit René Vollath ein weiterer zweitligaerfahrener Keeper im Wildpark unter Vertrag. 

Der KSC hat mir in den Gesprächen eine Perspektive geboten, die es so bei anderen Angeboten nicht gab. Es wurde mir gesagt, dass die Möglichkeit besteht, die Nummer eins zu werden. Auch daher habe ich mich für den KSC entschieden. Neben guten Gesprächen haben mich die Perspektiven überzeugt. Ich hatte das Gefühl, der Verein will mich unbedingt haben – auch das war für mich mit ausschlaggebend.

Dass "Orle" und Vollath einen Vertrag haben, das ist Ihnen egal?

Das sind Fakten, das habe ich zu akzeptieren.

Ist Ihnen klar, dass ein Wechsel aus Stuttgart vom VfB zum Karlsruher Sport Club mutig ist? Dass einige Fans das nicht so toll finden?

(lacht) Das habe ich in den sozialen Medien mitbekommen, nachdem mein Wechsel bekannt wurde. Aber da sollte man drüber stehen. Ich gebe alles für den KSC, will unbedingt sofort in die zweite Liga hoch. Ich glaube schon, dass das für mich beim KSC funktionieren wird.

Sie sprachen vom direkten Wiederaufstieg. Im Moment hat der KSC aber nur rund ein Dutzend Spieler unter Vertrag, mit denen der Club die dritte Liga angehen will.

So eine Situation gibt es nach einem Abstieg öfter, das kenne auch aus dem vergangenen Jahr. Nach einem Abstieg bricht das Team oft auseinander. Das ist dann aber auch eine Chance für den Neuanfang. Ich bin zuversichtlich, dass wir eine starke Mannschaft haben, die oben mitspielt.

Kennen Sie jemanden vom KSC?

René Vollath kenne ich noch etwas aus Burghausen, sonst kenne ich persönlich niemand.

Die Fragen stellte Peter Putzing. 

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