Severin Buchta
Bild: KSC/GES
KSC-Spieler Buchta will bleiben: "Hoffe, dass alles klappt"
Karlsruhe
19.05.2017 12:00
Severin Buchta ist auf dem Sprung zur Stammkraft beim KSC. Mit gerade einmal 20 Jahren. Buchta hat den Vorteil, vielseitig einsetzbar zu sein. Er kann rechts wie links im Mittelfeld, aber auch auf der Verteidigerposition zum Einsatz kommen. Mit Buchta, dessen Vertrag beim KSC Ende Juni 2017 ausläuft, sprach Peter Putzing.

Herr Buchta, Ihr Vertrag im Wildpark läuft aus. Werden Sie verlängern?

Mein Berater ist in Gesprächen mit dem KSC…

..gibt es dazu nicht etwas mehr zu sagen, als "in Gesprächen?"

Ich würde natürlich sehr gerne beim KSC spielen und hoffe, dass es alles klappt. Es sieht sehr gut aus.

Für Sie war der Trainerwechsel ein Glücksfall. Ex-Trainer Mirko Slomka schenkte Ihnen nie das Vertrauen. Nachfolger Marc Patrick Meister setzt auf Sie.

Das stimmt nicht ganz. Ich hatte unter Mirko Slomka meine erste Erfahrung bei den Profis machen dürfen. Er hat mich im Testspiel in Mainz eine Halbzeit eingesetzt, ich durfte damals in der Länderspielpause im Training dabei sein.

Jetzt geht es nach Braunschweig. Die Gastgeber wollen sich ganz sicher für die 0:6 Klatsche in Bielefeld rehabilitieren. Zudem hat die Eintracht noch eine Mini-Chance, den Aufstieg direkt zu packen. Haben Sie Angst, dass es für den KSC eine Klatsche geben könnte?

Angst wäre da ein schlechter Ratgeber. Natürlich wird Braunschweig alles geben, um seine Chance zu nutzen. Wir wissen, was da auf uns zukommt. Wir wissen, das ist das letzte Saisonspiel, da müssen wir unbedingt Vollgas geben. Es wird ganz sicher eine schwierige Aufgabe, aber: Wir werden gegen topmotivierte Braunschweiger dagegen halten.

Sie werden rechts wie links eingesetzt. Ist das egal, oder haben Sie eine Lieblingsposition?

In der Jugend wurde ich mehr offensiv eingesetzt, bei der U23 und den Profis wurde ich als Verteidiger getestet - mir ist das total egal. Ich versuche überall das Beste aus mir rauszuholen. Und: ich fühle mich wohl, wenn ich dabei sein darf.

Könnte es für Ihre Entwicklung von Vorteil sein, dass es in Liga drei und nicht in der zweiten Liga weitergeht?

Ich glaube es nicht, dass es leichter wird sich durchzusetzen, nur weil die Liga eine andere ist. Vielleicht ist es so, dass in dieser Liga junge Spieler beim KSC etwas mehr Chancen haben, Einsatzzeiten zu bekommen. Für mich selbst gilt so oder so: Ich werde alles geben, um so viel wie möglich spielen zu dürfen.

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