Burak Camoglu
Burak Camoglu im KSC-Training.
Bild: Tim Carmele
Allrounder Camoglu: KSC-Spiel gegen Aalen "war schon enttäuschend"
Karlsruhe
07.12.2017 07:00
Seit etlichen Wochen ist Burak Camoglu nicht aus der Startelf des KSC wegzudenken. Der vielseitig einsetzbare Camoglu, der auf Empfehlung von Ex-KSC-Trainer Patrick Meister von der U23 aus Dortmund zum KSC wechselte, bildet mit Matthias Bader auf der rechten Seite ein starkes Duo - defensiv wie offensiv. Mit Camoglu sprach Peter Putzing.

Herr Camoglu, wie ordnen Sie das torlose Remis gegen den VfR Aalen ein? Was überwiegt: Enttäuschung oder aufgrund der guten Defensivleistung Zufriedenheit?

Natürlich ist es gut, dass die Null stand. Aber ein 0:0 bei einigen guten Möglichkeiten - das war schon enttäuschend. Nach dem Spiel haben wir uns Gedanken gemacht, warum das so passiert ist...

Und das Ergebnis dieses Nachdenkens?

Gefühlt waren wir vielleicht nicht so fokussiert, nicht so da wie bei den letzten Spielen zuvor. Zum Beispiel in Paderborn oder Rostock. Es fehlte der letzte Einsatz, die letzte Kraft...

Apropos Kraft. Sie sind ein junger Spieler, merken Sie, dass diese Hinrunde lang ist, dass es viele anstrengende Spiele gab? Wird man etwas müde?

Gerade die englischen Wochen sind schon anstrengend. Man ist viel unterwegs, hat wenig Ruhepausen. Und wir trainieren hart, weil wir besser werden wollen, wir wollen hoch klettern.

Wenn man klettern will, dann sollte man in Jena am Samstag gewinnen...

Auf jeden Fall. Wir wollen immer gewinnen, auch in Jena. Wir werden dafür alles geben.

In Jena fehlt Marcel Mehlem gelbgesperrt. Ist das eine Schwächung?

Marcel ist auf der Sechs sensationell. Mit seiner Laufbereitschaft, mit seiner Dynamik. Er wird uns natürlich fehlen. Aber wir haben auch andere gute Spieler im Kader, wie Kai Bülow. Kai ist ein anderer Typ Spieler, aber auch ein richtig Guter.

Wäre das zentrale defensive Mittelfeld eine Position für Sie?

Ich kann das spielen. In Dortmund hat mich mein Ex-Trainer Hannes Wolf öfters auf der Sechserposition eingesetzt. Aber - es passt hier im Moment prima auf rechts mit Matthias Bader hinter mir. Daher denke ich nicht, dass der Trainer über so etwas nachdenkt.

Am Samstag, 9. Dezember, trifft der KSC im Stadion "Abbe Sportfeld" auf Carl Zeiss Jena. Anpfiff ist um 13 Uhr.

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