Martin Stoll
Martin Stoll
Bild: Reisenauer
KSC-Personalplanungen: Stoll bekommt neuen Vertrag, Hoffmann hört auf - was wird aus Bülow?
Karlsruhe
15.06.2018 16:28
Großartig war das Angebot des Karlsruher SC nicht. Daher ließ sich Martin Stoll, der beim ersten Lesen der Offerte etwas enttäuscht gewesen sein soll, ein wenig Zeit, ehe er dem Drittligisten seine Zusage gab.

Doch jetzt ist sicher: Stoll bleibt ein weiteres Jahr im Wildpark. Der 35 Jahre alte Innenverteidiger, der in der Jugend des KSC ausgebildet wurde, wird ein "Stand-by-Profi". Er soll sich mit dem Team fit halten und dann zum Einsatz kommen, wenn einige verletzt oder außer Form sind.

Doch nicht nur da: Der Abwehrspieler, der rund 160 Partien für den KSC absolvierte – 141 davon in der 1. und 2. Bundesliga - wird auch einen Job in der Jugend der Badener übernehmen. Im Moment ist angedacht, dass er einem der Jugendtrainer assistiert. Selbst darf "Stolli", der in der vergangenen Spielrunde sechs Einsätze hatte, noch kein Team trainieren. Dazu fehlt ihm der entsprechende Trainerschein. Eines kommt auf den zweifachen Vater durch die Doppelbelastung zu: Viel Arbeit und viele Stunden im Wildpark.

Unterdessen berichten die "Badische Neuste Nachrichten" am heutigen Freitag, dass Andreas Hofmann seinen bis 2019 datierten Vertrag beim KSC auflöst und seine Fußballkarriere beenden wird. Kai Bülow wird unterdessen von verschiedenen Medien mit Drittliga-Aufsteiger TSV 1860 München in Verbindung gebracht. Der 32-Jährige war erst im vergangenen Sommer von den "Löwen" in den Wildpark gekommen.  

 

Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert:
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