Dominik Stroh-Engel
Bild: Tim Carmele | TMC-Fotografie
Fortschritt ohne Spieleinsatz: Auch wenn Stroh-Engel kaum zum Einsatz kommt, trägt er zum Erfolg in der KSC-Mannschaft bei
Karlsruhe
06.11.2018 13:11
Seit der Saison 2017/2018 gehört der Mittelstürmer Dominik Stroh-Engel dem Kader des Karlsruher SC an. Doch als bislang konnte er sich noch nicht so recht als Stammspieler etablieren - in der laufenden Spielrunde kam er nur einmal zum Einsatz. Dennoch trägt der fast zwei Meter große Stroh-Engel zum Erfolg der Mannschaft bei.

Alle schauen auf Marvin Pourié. Absolut berechtigt, denn der Angreifer des KSC hat schon sechs Saisontreffer erzielt. Zuletzt, beim Wildparkstadion-Abschiedsspiel gegen Würzburg, wurde der Stürmer gar zum "Doppelpacker", traf beim 2:1 zweimal.

Doch einer, der bisher gerade mal auf eine Einsatzminute kam, der in der laufenden Spielrunde nie in der Startelf stand, der kein Tor markierte - hat einen Anteil an der Leistungsexplosion vor Pourié: Dominik Stroh-Engel. Der Stürmer, der Darmstadt 98 in der Saison 2013 – 2014 mit dem Torrekord von 27 Treffern fast im Alleingang in die zweite Liga geschossen hatte, war beim KSC in der Versenkung verschwunden. Der Modellathlet (197cm/91kg) war die ersten sieben Saisonspiele nie im KSC-Kader. Aber: "DSE" gab nicht auf. Den Kopf in den Sand stecken? Beleidigt sein? Nicht seine Sache.

Stroh-Engel baut Druck auf Fink und Pourié auf

Er ackert und rackert in jedem Training, macht es so Trainer Alois Schwartz schwer, ihn nicht zu berücksichtigen. Zuletzt stand er regelmäßig im Kader. Trainer Schwartz dazu: "Dominik hat sich das mit guten, engagierten Trainingsleistungen verdient." Soll wohl heißen: "DSE" haut in jedem Training alles raus, macht immensen Druck auf das etablierte KSC Angriffsduo: Toni Fink und Marvin Pourié.

"Da ich ein Teamplayer bin, ist es mir egal, wer die Tore schießt. Hauptsache wir schießen viele. Und haben Erfolg. Davon profitieren alle", ist sein Credo. "DSE" will Erfolg, ist wahrlich ein echter Teamplayer - daher immer das volle Engagement.

"Ich will aufsteigen. Dafür stelle ich alles andere hinten an", sagte er. Nach Informationen von ka-news soll sich der Vertrag des 32-Jährigen beim Zweitligaaufstieg automatisch um eine Saison verlängern. Sollte das so sein: Ein schöner Nebeneffekt, den sich "DSE", oder auch "DoDo" wie ihn einige nennen, verdient hätte.

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