Spargelernte
(Symbolbild)
Bild: VSSE
Spargel-Anbau in der Region: Bauern müssen Ernte vor Wetter schützen
Bruchsal
14.05.2017 21:00
Ein kühler Winter und frühlingshafte Temperaturen sorgten Ende März in ganz Deutschland für einen verfrühten und sehr guten Start der Spargelsaison. Ab Mitte April verlangsamten kaltes Wetter mit frostigen Temperaturen sowie fehlende Sonne das Spargelwachstum und wirkten sich negativ auf die Ernte aus, so der Verband der Spargelbauern.
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"Durch das frühe Angebot an heimischen Spargeln werden klimaschädliche Importe aus Übersee und dem Mittelmeerraum gesenkt. In diesem Jahr hat der Einsatz von Folien und Minitunnel zudem Ernteeinbußen im April vermieden. Für die kommenden Wochen sind die Spargelanbauer dank der guten Wetterprognosen ab Mitte Mai zuversichtlich. So gibt es für Muttertag garantiert ausreichend Spargel", erklärt Simon Schumacher, Sprecher des Verbands Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer e. V. (VSSE) mit Sitz in Bruchsal.

Die Maßnahmen zur Ernteverfrühung sorgten laut Verband 2017 für einen deutlich vorgezogenen Spargelsaisonbeginn und ein gutes Angebot an regionalen Spargeln bereits zu den Osterfeiertagen. Damit erhielten die Spargelkonsumenten in Deutschland Spargel aus dem regionalen Anbau.

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