Digitale Schule
Ein Schüler lernt an der Gesamtschule an seinem Schreibtisch.
Bild: Patrick Seeger/Archiv
"Lernfabrik 4.0": Projekt geht in Karlsruher Schulen an den Start
09.05.2017 21:00
Am Dienstagabend ging in Karlsruhe ein neues Projekt für Digitalisierung und berufliche Bildung in Karlsruhe an den Start: In der Carl-Benz- und der Heinrich-Hertz-Schule wurde die "Lernfabrik 4.0" offiziell eingeweiht. Staatssekretärin Katrin Schütz spricht von einem "Leuchtturmprojekt".
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"Die Digitalisierung verwandelt unsere Industrie in eine Industrie 4.0. Der damit einhergehende Wandel in der Arbeitswelt muss sich auch in der Aus- und Weiterbildung niederschlagen, damit unsere Beschäftigten sowie der zukünftige Fachkräftenachwuchs am Puls der Zeit bleiben", wird Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz in einer Pressemitteilung des baden-württembergischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau zitiert. 

In der neuen Lernfabrik 4.0 der Stadt Karlsruhe sollen die Auszubildenden sowie die Teilnehmenden an Weiterbildungslehrgängen für die digitale Produktion der Zukunft fit gemacht werden. "Sie ist ein Leuchtturmprojekt für Digitalisierung und berufliche Bildung in Karlsruhe", so Schütz. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fördert die Lernfabrik 4.0 mit 440.000 Euro.

In der auf die Carl-Benz-Schule und die Heinrich-Hertz-Schule aufgeteilten Lernfabrik 4.0 wird nach Aussage des Ministeriums eine Industrie 4.0-Prozesskette – von der Entwicklung, über Fertigung, Montage und Materialfluss bis zur Auftragsabwicklung – eines über mehrere Standorte agierenden Unternehmens realitätsnah für die Aus- und Weiterbildung abgebildet.

"Die Lernfabrik 4.0 ist mit hochinnovativen Technologien ausgestattet, die bald in jedem produzierenden Unternehmen zu finden sein werden", heißt es weiter. Sie wird in verschiedenen Bildungsgängen der beiden gewerblichen Schulen zum Einsatz kommen. Neben dem Wirtschaftsministerium bringt die Stadt Karlsruhe als Schulträger einen weiteren Finanzierungsbeitrag ein. Darüber hinaus unterstützen Unternehmen der Region das Projekt finanziell.

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